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Gabriele Ledendecker ist neue Pächterin des Golf-Cafés am Schloss Westerwinkel

Golfclub Wasserschloss Westerwinkel

Gabriele Ledendecker (56) vom Forellen-Restaurant „Hugo im Dahl“ ist neue Pächterin der Golf-Gastronomie. Und sie gibt schon jetzt einen Ausblick, was dort ab März auf den Tisch kommt.

Herbern

, 09.01.2019
Gabriele Ledendecker ist neue Pächterin des Golf-Cafés am Schloss Westerwinkel

Ob Gabriele Ledendecker demnächst Zeit bleibt, den Kescher mit dem Golfschläger zu tauschen? Seit 1998 führt sie das weithin bekannte Fischrestaurant „Hugo im Dahl“. Nun betreibt sie zusätzlich die Gastronomie auf dem Golfplatz Westerwinkel. Der Start ist für Ende März geplant. © Claudia Hurek

Neues Jahr, neues Glück. Diesen Ausspruch sagt man gerne zu Beginn des neuen Jahres. Er gilt auch für den Golfclub Westerwinkel. Der hatte in seiner außerordentlichen Mitgliederversammlung im Dezember 2018 einstimmig dafür gestimmt, den Betrieb der Anlage des Platzes Westerwinkel zum 1. Januar 2019 zu übernehmen; dies schließt alle bestehenden Verträge mit ein.

Glück mit neuer Pächterin

Dadurch ergeben sich nun Veränderungen in der Gastronomie auf dem Gelände am Schloss Westerwinkel, die einen neuen Pächter hat. Besser gesagt, eine neue Pächterin. Auch hier trifft offenbar der Spruch „Neues Jahr, neues Glück“ ins Schwarze. „Wir freuen uns, dass wir mit Frau Gabriele Ledendecker vom Restaurant ‚Hugo im Dahl‘ eine renommierte Gastronomin für unsere Golfgastronomie vorstellen dürfen“, so Benedikt Striepens vom Golfclub.

Für Fischliebhaber ist „Hugo im Dahl“ seit mehr als 60 Jahren ein Begriff und untrennbar mit vielen köstlichen Gerichten von der Forelle verbunden. Die Forellen stammen aus eigener Aufzucht; die Teiche befinden sich direkt am Haus in der Nähe des Dorfes Herbern.

1998 übernommen

Im Jahr 1998 übernahm Gabriele Ledendecker diesen Betrieb, der sich in einem umgebauten Bauernhaus befand, von ihren Eltern. Nachdem das gepachtete Gebäude dann verkauft wurde, eröffnete die engagierte Köchin 2008 im großen Wohnhaus der Familie ihr „Spezialitätenrestaurant Hugo im Dahl“. „Wohnen und leben unter einem Dach funktioniert erstaunlich gut“, sagt sie voller Überzeugung. „Der Heimweg ist so recht kurz.“

Auf die neue, zusätzliche Herausforderung am Golfplatz freut sie sich ganz besonders. „Ich habe natürlich nicht sofort zugesagt, als der Golfclub auf mich zukam. Da musste ich schon ein paar Nächte drüber schlafen, bevor ich den Vertrag unterschrieben hab.“ Freunde und Familie rieten ihr dazu, diesen Schritt zu wagen.

Konzept ist ausbaufähig

Das Konzept für die Gastronomie am Golfplatz steckt momentan noch in den Kinderschuhen, wird aber bis zur geplanten Eröffnung Ende März vollkommen ausgereift an den Start gehen, sagt die neue Chefin.

Bis dahin wird die Gastronomin auch einen neuen Namen für das Café (vormals „Zum letzten Tee“) inmitten des Schlossparkes gefunden haben. Die Öffnungszeiten dürften sich in einem Rahmen zwischen 11 und 18 Uhr bewegen, „aber das ist durchaus ausbaufähig“. Es soll eine kleine saisonale Speisekarte geben, einen täglich wechselnden Mittagstisch mit bodenständigen Gerichten, sowie alle Köstlichkeiten, die in einem Café angeboten werden. Bis auf kleine Verschönerungen sind keine größeren Renovierungsarbeiten notwendig.

Montag ist Ruhetag


Der Ruhetag wird der Montag sein, da an diesem Tag „Hugo im Dahl“ ebenfalls geschlossen ist. „Mir ist ganz wichtig, dass die Leute erfahren, dass ‚Hugo im Dahl‘ auf jeden Fall bestehen bleibt. Da wird sich nichts ändern und ich werde dort auch weiterhin in der Küche stehen“, sagt Ledendecker.

Da Sie sich nicht teilen kann, sucht sie für die Gastronomie auf dem Golfplatz neben Servicemitarbeitern vorrangig einen Koch oder eine Köchin. „Gerne darf sich auch jemand, der Spaß und Freude in der Küche hat, den Job aber nicht gelernt hat, bei mir melden. Das kann auch durchaus eine ambitionierte Hausfrau sein, die mit Herz und Liebe kocht.“

Auf die Frage, ob sie selbst Golf spielt, antwortet sie: „Ich habe mal gespielt. Die Platzreife habe ich, allein die Zeit fehlt mir. Für den Sport braucht man die schon.“

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