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Name und Patent für Pumpernickel-Praline

Bäckerei Röwekamp

Die Pumpernickel-Praline ist nicht länger namenlos. Unter 348 Einsendungen hat die Jury, bestehend aus Carlo und Judith Röwekamp, Dr. Bert Risthaus, Melanie Wiebusch, Doris Hülk, Thomas Ritz und Hubert Streyl, gewählt.

HERBERN

01.02.2012 / Lesedauer: 2 min
Name und Patent für Pumpernickel-Praline

Antonia zeigt den Ansatz einer neuen Werbestrategie: Die Praline als Willkommensgruß: Ein Küsschen oder "Magg's'n Müülken?"

Magg’s’n Müülken?“ Na ein Müülken eben – ein Name, der ab sofort in aller Munde ist. Einer der leckeren Schokogenuss mit herzhaften Pumpernickel verbindet und sogar schon für eine eigene Marke steht. Denn die von der Herberner Bäckerei kreierte Pumpernickel-Praline ist nicht mehr länger namenlos. Der Davensberger Michael Patzelt hat diesen Vorschlag eingereicht.

„Das war gar nicht so einfach“, verriet Bürgermeister Dr. Bert Ristaus am Dienstagabend bei der Preisverleihung im Hotel Wolfsjäger. Die Palette an kreativen Ideen reichte von traditionell über witzig bis hin zu modern. „Ascheberger App“, Aschenbrödel oder Westfalenkugel beispielsweise“, so der erste Bürger. Doch diese Namen wären nicht geeignet gewesen, um sie als Marke patentieren zu lassen. „Da gibt es genaue Vorgaben“, so Risthaus. Die gute Nachricht: „Müülken“ ist ein einzigartiger Name, selbst im Internet ist er nicht zu finden, aber beim Patentamt wurde er anerkannt.Ein Name, der Michael Patzelt spontan einfiel. „Die Verniedlichungsform von Muul (Maul) bedeutet liebevoll Kussmund“, erläuterte Patzelt seine ersten Gedankengänge, denen er dann gleich eine komplette Werbestrategie hinzufügte. 

Auch die Idee vom Ascheberger Rainer Hattrup „PrAsché“ gefiel und landete auf Platz zwei. Auf Platz drei schaffte es der Vorschlag des Davensbergers Christian Eickholt: Schwarze Westfälin. Ungewöhnliche Post erhielt die Kommission aus Herbern. Denn auch Alfred Brochtrop beteiligte sich am Preisausschreiben und schrieb dazu gleich eine ganze Geschichte. „Wie der Herberner Golfballtrüffel“ seinen Namen bekam. „Das kam so gut an, dass wir kurzerhand einen Kreativpreis ausgelobt haben“, erzählte Melanie Wiebusch, Ascheberg Marketing. Während sich Sieger Michael Patzelt über einen 50 Euro Gutschein, gestiftet von Herbern Parat freute, durfte Rainer Hattrup eine „Ascheberger Tasche“ mit nach Hause nehmen und Christian Eickholt einen Frühstückskorb“. Brochtrop erhielt ein Frühstücksbrett garniert mit lauter Müülken.

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