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Comedy aus dem Alltag eines IT-Beraters: Philipp Spielbusch hat das Internet gelöscht

Kukaduh

Mal zeigt sich der brennende Fuchs nicht mehr, mal ist das ganze Internet gelöscht. Philipp Spielbusch und Oliver Uschmann zeigten am Freitag, warum IT nicht weit von Comedy entfernt ist.

Ascheberg

, 10.02.2019 / Lesedauer: 3 min
Comedy aus dem Alltag eines IT-Beraters: Philipp Spielbusch hat das Internet gelöscht

Oliver Uschmann (l.) und Philipp Spielbusch unterhielten die Zuschauer mit witzigen, manchmal kaum fassbaren Anekdoten zum Thema Internet. © Claudia Hurek

So etwas kann man nicht erfinden, war sich Journalist und Autor Oliver Uschmann sicher. Gemeinsam mit Lebensgefährtin Sylvia Witt hat er die humoristische Berufsbiografie als Ghostwriter für IT-Berater Philipp Spielbusch geschrieben.

Gemeinsam bewiesen beide auf Einladung des Kukaduh am Freitagabend, 8. Februar, im Bürgerforum den Besuchern, dass der Alltag eines IT-Dienstleisters von echter Comedy gar nicht weit entfernt ist.

Publikum war begeistert

„Bei einem Bartwettbewerb gewinnt ganz klar Philipp“, weiß Oliver Uschmann, seines Zeichens Journalist und Autor. „Er sieht aus wie Rick Grimes aus der Serie „The Walking Dead“. Gemeint ist hier Philipp Spielbusch, IT-Berater mit eigener Firma aus Drensteinfurt.

„Ich habe das Internet gelöscht“ lautet der Titel des im Jahr 2016 erschienenen Buches, aus dem Uschmann als Moderator und Spielbusch, der „Geschichtenerleber“, diese zum Besten geben. Das Publikum ist schnell auf der Seite der beiden Protagonisten und kommt für die nächsten eineinhalb Stunden kaum aus dem Lachen heraus.

Mutter als schwierigste Personen im Leben eines ITlers

Die Zuschauer erfahren, dass Mütter die schwierigsten Personen im Leben eines ITlers sind. Bei Anrufen seiner Mutter, die zur sogenannten Generation Willy Brandt gehört, versetzt sich Spielbusch sofort in den meditativen Zustand eines Mönches. Gebannt wartend auf das, was seine Mutter auf dem Herzen hat.

„Philipp, ich habe das Internet gelöscht. Der brennende Fuchs zeigt sich nicht mehr!“ Wie geht man als Computerfachmann damit um? Es gibt eine goldene Regel im Umgang mit Kunden und Müttern: Hole sie immer dort ab, wo sie stehen. Sprich in den Bildern und Gleichnissen ihrer Lebenswelt.

Kaum fassbare Geschichten über Kunden

Neben vielen weiteren Anekdoten lernen die Besucher auch Spielbuschs Kollegen Björn Wiegner alias „der wortkarge Wulf“ kennen, der über 20 gesprochene Worte pro Tag kaum hinauskommt. Manchmal kaum fassbare Geschichten aus seiner Kundschaft, deren Namen selbstverständlich frei erfunden sind, allerdings oftmals an Fußballspieler erinnern, lassen bei vielen Gästen Lachtränen über die Wangen kullern.

Das Buch selbst ist nicht nur herzhaft komisch, sondern kommt zusätzlich mit ernsthaften Erklärungen über Bitcoins, Trojaner sowie fiepende Komponenten daher.

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