Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Seit dem Sandkasten ein Paar

ASCHEBERG Sie waren Nachbarskinder, haben zusammen im Sandkasten gespielt und gemeinsam die Schulbank gedrückt: Christel und Friedrich Knufinke. Die Beziehung endete dann vor 50 Jahren im Ehehafen und hier ankern sie noch heute.

von Von Tina Nitsche

, 14.11.2007
Seit dem Sandkasten ein Paar

Christel und Friedrich Knufinke sind seit 50 Jahren zusammen glücklich.

Geplant war das nicht damals in Kindertagen, als beide noch in Gladbeck zu Hause waren. „Erst als Friedrichs Schwester heiratete, engagierte seine Mutter mich als Begleitung für ihren Sohn“, erinnert sich Christel Knufinke, geborene Galetzka. Damals war sie 16 Jahre alt, zwei Jahre später verlobten sich die beiden, im Alter von 19 Jahren landeten Christel und Friedrich dann am 15. November 1957 vor dem Traualter.

Nachdem Friedrich sein Studium abgeschlossen hatte, bekam er eine Stelle als Hoch- und Tiefbauingenieur in Münster. Somit stand ein Umzug an, die kleine Familie zog mit Töchterchen Margit nach Ascheberg. 1976 zogen sie in die Gartenstraße. Während Mama Christel sich um die Tochter kümmerte, arbeitete Friedrich. Als die Tochter soweit war, begann Christel wieder zu arbeiten, erst als Angestellte, dann machte sie sich in Münster mit einer Lotto-Annahmestelle und Tabakwarenfachgeschäft selbstständig. Friedrich war in Münster begeisterter Schütze bei der Bruderschaft „Krummer Timpen“ und wurde hier sogar zwei Mal König und einmal Bezirkskönig.

Erfolgsrezept

Das Leben der Knufinke war von Unternehmungen und Reisen geprägt. Und von Tieren. „Wir hatten immer Hunde, die gehörten bei uns dazu“. Erfolgsrezept Fragt man sie nach dem Erfolgsrezept für 50 glückliche Jahre, so antworten beide: „Das jeder seine Arbeit und Auslastung hat, die Kommunikation ist wichtig und die Familie“.

Zeitweise lebten drei Generationen unter einem Dach, denn im Alter von 39 Jahren wurden Friedrich und Christel schon stolze Großeltern. Heute wohnt Enkelin Marina in Berlin, zur Goldhochzeit reist sie selbstverständlich an. Tochter Margit und Schwiegersohn Georg wohnen über den Eltern. Spaziergänge, Reisen, die Hunde und die Familie prägen den Alltag: Friedrich hat sich mit dem Computer ein neues Hobby zugelegt, Christel beschäftigt sich mit Handarbeiten. Zur Goldenen Hochzeit gratulieren Tochter, Schwiegersohn und Enkelkind, sowie Familie, Nachbarn und Bekannte.

Lesen Sie jetzt