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Herner Straße wird Geduldsprobe für Fahrer

Vierter Bauabschnitt

Es wird nur wenige Ausnahmen der nur einspurigen Befahrbarkeit der Herner Straße in den kommenden rund zwei Jahren geben. Am Donnerstag, 20. Februar, beginnen die Bauarbeiten im vierten Bauabschnitt der Straße. Für Auto- und LKW-Fahrer, die die Strecke nutzen müssen, wird das nicht schön werden.

RIEMKE

, 18.02.2014
Herner Straße wird Geduldsprobe für Fahrer

Auf der Herner Straße wird wieder »gebuddelt«.

„Bei den Baumfällarbeiten in dieser und nächster Woche stehen vom späten Nachmittag bis zum frühen Morgen in beiden Richtungen zwei Spuren zur Verfügung“, sagt Susanne Düwel von der Stadtverwaltung. Gleiches gelte für das Wochenende. Ab Rosenmontag beziehungsweise Nelkendienstag steht aber rund um die Uhr in jede Richtung nur noch ein Fahrstreifen zur Verfügung. Die Stadtverwaltung rechnet gerade am Anfang mit vielen Staus.

„Die ersten zwei Wochen sind erfahrungsgemäß ganz schrecklich“, sagt Düwel. Sie berichtet aber, wie die Stadt dem drohenden Chaos begegnenen will. In der gesamten Bauphase und der damit verbundenen einspurigen Verkehrsführung wird es nur wenige Möglichkeiten zum Linksabbiegen geben. Damit will die Verwaltung erreichen, dass der Verkehr so flüssig wie möglich fließt. Zugleich hofft sie auf ein verändertes Verhalten der Verkehrsteilnehmer.

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Erfahrungsgemäß wird die Herner Straße als Abkürzung zwischen A 43 und A 40 genutzt. Nervenstärke und Geduld dürften dennoch extrem gefragt sein. Täglich rollen derzeit rund 25 000 PKW und 800 LKW über die Straße. Das sorgt bereits bei zwei Spuren immer wieder für Staus, zumindest aber für zäh fließenden Verkehr.

Susanne Düwel kann deshalb nur eine Möglichkeit nennen, um aus Richtung Herne möglichst schnell in die Innenstadt zu kommen. „Es bietet sich die U 35 als Alternative an.“ Wer auf das Auto angewiesen ist, wird sich selbst nach Alternativen umsehen müssen. Wie Thomas Fründ von der Verwaltung berichtet, wird es keine offizielle Umleitung geben. Somit werden einige die A 43 und A 40, andere die Dorstener Straße als Alternative wählen. Noch nicht geklärt ist unterdessen die Frage, ob die Anlieger an den Kosten beteiligt werden. Die Verwaltung bleibt bei ihrem Standpunkt, dass die Bürger zahlen müssen. Auf Wunsch der Politik ist aber die Bezirksregierung eingeschaltet worden. Sie hat ihre Prüfung aber noch nicht abgeschlossen.

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