Hochspannung: "Totenspieler" von Paul Finch

Paul Finch kennt sich aus: Der britische Schriftsteller war Polizist und Journalist, bis er sich ganz für das Schreiben entschied.

München (dpa)

21.09.2016, 14:50 Uhr / Lesedauer: 1 min

Im Süden Englands gibt es eine Reihe absurder Todesfälle, so dass schließlich das Dezernat für Serienverbrechen aufmerksam wird. Detective Sergeant Mark Heckenburg macht sich mit seiner Kollegin Gail Honeyford auf die Suche nach verbindenden Elementen.

Zeugen berichten von Tätern, die sich als Stan Laurel und Oliver Hardy tarnen. Leben mit diesen Morden Psychopathen ihre besondere Art von Humor aus oder steckt mehr hinter der Sache? Als Sergeant Heckenburg bei den Ermittlungen beinahe zu Tode kommt, begehen die Mörder einen entscheidenden Fehler.

Paul Finch gelingt in seiner Serie mit Mark Heckenburg das Kunststück, mit dem 5. Band "Totenspieler" einen der besten Romane der Reihe zu veröffentlichen. Das Erzähltempo variiert er sehr geschickt, dem ein hochspannender Plot entspricht. Eine kleine Liebesgeschichte zwischen den Hauptfiguren sorgt für etwas ruhigere Momente und rundet die rasante Handlung ab.

Im Oktober kommt Paul Finch für zwei Auftritte nach Deutschland: Er liest bei Intarnationalen Kriminacht in Hagen (29.10.) und ber der langen Piper-Kriminacht in Darmstadt (30.10.).

- Paul Finch: Totenspieler. Piper Verlag, München, 480 Seiten, 9,99 Euro, ISBN 978-3-492-30916-5

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