Höntrop stellt sich mit breiter Brust auf den Primus ein

Landesliga 3

Nach zwei Siegen, mit denen sich die "Rothosen" etwas von den Abstiegsrängen absetzen konnten, wartet nun ein ganz anderes Kaliber. Den Duellen gegen zwei direkte Mitkonkurrenten folgt das Match gegen den Spitzenreiter.

BOCHUM

von Von Ralf Rudzynski

, 28.03.2014, 15:20 Uhr / Lesedauer: 1 min
Höntrop stellt sich mit breiter Brust auf den Primus ein

Selbstbewusst: SVH-Trainer Thomas Baron.

SV Höntrop - SC Hennen "Mit den beiden Siegen aus den Partien gegen Eving und Marten hat die Mannschaft das Soll erfüllt. Nun können die Jungs ohne Druck in die Begegnung mit dem Tabellenersten gehen", gibt SVH-Trainer Thomas Baron die Vorgabe preis: "Keiner erwartet von uns etwas. Das macht die Sache für uns natürlich leichter." Nach monatelangem Verharren auf dem 13. Platz konnte Höntrop zuletzt erstmals zumindest wieder um einen Rang klettern. "Auch das gibt Auftrieb", verrät der Coach und merkt an: "In dieser Liga gibt es für keine Mannschaft ein leichtes Spiel. Und deswegen wollen wir versuchen, Hennen die Aufgabe so schwer wie möglich zu machen. Wir müssen auf ihre Außenbahnspieler aufpassen. Gelingt uns das, werden wir unsere Möglichkeiten haben, um vielleicht die Tabelle auf den Kopf zu stellen."Arm. Marten - CSV SF Linden Durch den Kantersieg über Lindenhorst sind die Lindener wieder auf einen einstelligen Tabellenplatz (8.) gehüpft. Den wollen die Kicker von Coach Frank Benatelli schon alleine deswegen in Marten verteidigen, weil sie damit dann gleichzeitig weitere Zähler für den Klassenerhalt auf die Habenseite packen würden. In Dortmund erwartet der Vorletzte die Elf aus dem Bochumer Süden. Mit 14 Mann reist Benatelli in die Nachbarstadt, um "zumindest den Abstand in der Tabelle auf Marten zu halten, am liebsten aber sogar noch weiter zu vergrößern", formuliert der Ex-Profi ein deutliches Ziel, erwartet aber einen bissigen Konkurrenten: "Für Marten geht es um alles. Das wird ein schwerer Gegner, weil sie unbedingt gewinnen müssen." Unter der Woche haben die Lindener einen positiven Eindruck auf ihren Coach gemacht. "Die Jungs haben gut trainiert. Ich hoffe, dass sie das ins Spiel mitnehmen können." Überdies baut er darauf, dass der zuletzt fünfmal erfolgreiche Charles Atsina seine Ladehemmungen endgültig überwunden hat.

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