Hörder Bahnhof erstrahlt bald im neuen Licht

Umbau-Pläne

HÖRDE Drei Stockwerke, ein luftiges Parkdeck und eine Vielzahl an Geschäften. Der Neubau des Hörder Bahnhofes verspricht ein echter Kracher zu werden. Die Pläne dafür wurden am Dienstag vorgestellt.

von Von Jörg Bauerfeld

, 21.04.2010, 08:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Hörder Bahnhof erstrahlt bald im neuen Licht

So sieht es zurzeit noch am alten Bahnhof Hörde aus. Das Gebäude weichte dem neuen Bahnhof.

Und zwar von Investor Martin Steinfort (Pink-Invest GmbH) und Architekt Diego Rodriguez in der Bezirksverwaltungsstelle Hörde. Und die verheißen einiges. Nichts wird mehr an die „alte Schachtel“ erinnern, die sich zurzeit noch Bahnhof nennt. Wenn alles nach Plan läuft, soll das Gebäude aus den 50er-Jahren noch in diesem Jahr der Abrissbirne zum Opfer fallen. „Wir haben zuerst daran gedacht, den alten Baukörper in den neuen zu integrieren“, so Martin Steinfort aber die Konstruktion des Gebäudes habe es einfach nicht zugelassen.

Ab Spätsommer 2010 wird ein neues Gebäude an der Hörder Bahnhofstraße hochgezogen – im Herbst 2011 soll es fertig sein. Auf einer Front von 130 Metern wird es „prägend für das Ortszentrum und gleichzeitig ein Meilenstein für die Entwicklung Hördes sein“, so Stadtrat Ullrich Sierau, der sich von den Plänen begeistert zeigte. Auch Bezirksbürgermeister Manfred Renno konnte sich ein zufriedenes Lächeln nicht verkneifen. „1989 saßen wir schon einmal hier und wollten den neuen Bahnhof. Damals standen die Geldkoffer praktisch schon unter dem Tisch. Aber dann wurde nichts draus. Jetzt ist es endlich soweit.“

Dabei war die Planung des Gebäudes wahrlich keine leichte Aufgabe. Der südliche U-Bahnzugang musste integriert werden, ein Gebäudeanschluss an die Fußgängerbrücke sollte es sein und auch eine Freitreppe (von der Brücke zur Bahnhofstraße) musste bedacht werden. Aber auch die Deutsche Bahn spielte in der Planung eine nicht unwesentliche Rolle. Ohne die zugesagte Erneuerung der Bahnsteige hätte der Investor wohl nicht so einen langen Atmen bewiesen und das Projekt realisiert. Und so kann es bald losgehen mit dem „Vorzeigebau“, der wie der Phoenix-See und das Phoenix-West-Areal für den Strukturwandel des ehemaligen Stahlstandorts steht.  

Und Hörde scheint in zu sein: REWE hat sich schon das 2. Obergeschoss gesichert, „und auch für die Läden im Erdgeschoss gibt es schon viele Interessenten“, so Martin Steinfort. Es tut sich was in Hörde. Und auch, wenn es viele Menschen noch nicht glauben wollen. Es steht fest – der neue Bahnhof kommt.

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