Hörder Burg am Phoenix-See wird zur Sparkassen-Akademie

Zentraler Standort

Dortmund kann einen wichtigen Erfolg verbuchen: Die Hörder Burg am Phoenix-See soll Sitz der Sparkassen-Akademie des Landes werden. Das beschloss am Freitag der Trägerkreis der Akademie in Münster. Der Standort setzte sich gegen 39 Mitbewerber aus NRW durch. Jetzt haben der Oberbürgermeister und die IHK auf den Entschluss reagiert.

HÖRDE

, 19.12.2014, 17:08 Uhr / Lesedauer: 2 min
Hörder Burg am Phoenix-See wird zur Sparkassen-Akademie

Die Hörder Burg wird Sitz der Sparkassenakademie des Landes. Der Umbau dafür soll schon im kommenden Jahr starten.

Update 18.11 Uhr: Auch die Industrie- und Handelskammer (IHK) freut sich über den Zuschlag für die Akademie. „Dies ist ein tolles Weihnachtsgeschenk“, stellte IHK-Hauptgeschäftsführer Reinhard Schulz fest. „Die Akademie ist nicht nur für das Image der Westfalenmetropole gut, sondern ist auch ein positiver Wirtschaftsfaktor. Denn die Teilnehmer an Weiterbildungsmaßnahmen bedeuten eine hohe Wertschöpfung für den Standort Dortmund.“Update 17.47 Uhr: Oberbürgermeister Ullrich Sierau hat die Entscheidung laut einer Pressemitteilung der Stadt mit "großer Freude zur Kenntnis genommen". Der Entschluss spreche für den Wirtschafts- und Weiterbildungsstandort Dortmund. "Er spricht auch für die große Akzeptanz des Standortes Phoenix-See und für sein überregionales Ansehen", wird Sierau in der Mitteilung zitiert. Der OB danke dem Einsatz der privaten Investoren, die überzeugende Konzepte vorgelegt hätten. „Sicherlich war die hohe Qualität der Investoren mit herausragenden Referenzen ein wesentliches Argument für den Zuschlag. Ein Hoch auf den rechtschaffenen westfälischen Kaufmann.“ Man freue sich auf die neue Akademie und darauf, dass der Standort Phoenix-See um einen Bildungscampus reicher werde. Ursprünglicher Artikel: Allein aus Dortmund gab es fünf Bewerber um den Sitz der Akademie, die Jahr für Jahr 43.000 Schulungs- und Tagungsteilnehmer in die Stadt bringen soll. Bislang hat die Akademie einen Doppelsitz in Düsseldorf und Münster. Nach der Fusion der beiden Ausbildungsakademien für den rheinischen und westfälisch-lippischen Sparkassenverband soll das Studienzentrum einen neuen zentralen Sitz bekommen. Dortmund läge dabei gewissermaßen genau zwischen den beiden bisherigen Standorten Düsseldorf und Münster. Die zentrale Lage und die Verkehrsanbindung war dann auch eines der wichtigsten von insgesamt 16 Kriterien beim Auswahlverfahren, das sich unter Federführung eines Architekturbüros über Monate hingezogen hat. Weitere Aspekte waren neben allgemeinen Standortfaktoren auch die Anziehungskraft des Akademie-Standortes, ein Hotelangebot, genügend Parkplätze und Potenzial für bauliche Erweiterungen. Auch das Raumprogramm, die Architektur und der Mietpreis spielten eine Rolle.Bis 2018 soll das neue Domizil fertig sein Vor der entscheidenden Sitzung des Trägerkreises am Freitag hatte sich die Auswahl auf die Standorte Dortmund und Mülheim reduziert. Für den Umbau der alten Hörder Burg zum Akademiestandort drängt nun die Zeit. Bis 2018 soll das neue Domizil bezugsfertig sein. Die Firma DIAG, die die Hörder Burg und das Stiftsforum erst im Sommer von der Stadt gekauft hatte, will dazu zunächst den Umbau der Burg in Angriff nehmen. Auf der Freifläche zwischen Stiftsforum und Burg soll danach ein ergänzender Neubau entstehen. Ob und wann das Stiftsforum abgerissen wird, wird zu einem späteren Zeitpunkt entschieden, heißt es bei DIAG. 

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