Hörder Clarenberg: Hochhäuser bieten Perspektiven

HÖRDE Die 3800 Clarenberger haben eine neue Nachbarin: Es ist Sozialarbeiterin Julia Schnelte, die in dem Quartier das Ehrenamt vernetzt.

von Von Peter Bandermann

, 22.01.2009, 05:37 Uhr / Lesedauer: 1 min
Julia Schnelte an der Hausnummer »9«: Die großen Zahlen geben dem Quartier ein Gesicht.

Julia Schnelte an der Hausnummer »9«: Die großen Zahlen geben dem Quartier ein Gesicht.

Herrlich! Die Herzlichkeit, mit der die Ehrenamtlichen auf mich zugekommen sind, das war und ist immer noch sehr schön. Einen schöneren Einstieg hätte ich nicht haben können.

Eines meiner Ziele ist, dass die Ehrenamtlichen in einer noch stärkeren Selbstverwaltung weiterarbeiten können.

Auf das weite Feld der Theaterpädagogik. Ich habe im Studium an der Fachhochschule Dortmund eine Grundlagenausbildung absolviert und möchte mit einer szenischen Lesung in diese Methode einsteigen. Da kommen dann sieben freche Nachtgespenster in den Clarenberg.

Schauspiel kann Zusammenhalt fördern, Mut machen, Einfühlungsvermögen, Rücksichtnahme, Toleranz und Verantwortung erzeugen.

Dass es eine Hochhaussiedlung in Hörde ist. Mehr nicht. 2004 war ich einmal kurz hier. Da sind mir die großen imposanten Hausnummern aufgefallen.

Sehr gut. Ich habe täglich Kontakt zum Seniorenbüro, zur Diakonie, zur Nachbarschaftshilfe und zur Jugendfreizeitstätte. Was da auffällt: Alle wollen das gleiche.

Also, hier ist sehr gute Arbeit geleistet worden. Vor meiner Vorgängerin Sabine Dietrich kann ich nur den Hut ziehen. Ich setze mich hier in ein gut gemachtes Nest.

  • Julia Schnelte stammt aus dem Emsland. Die 26-Jährige studierte an der Fachhochschule Dortmund und wohnt in der Nordstadt. Kontakt: Tel. 4  27  20  28.