Hörder Hochbunker verschwindet am Wochenende endgültig

Faßstraße teilweise gesperrt

Eines der letzten sichtbaren Relikte des Zweiten Weltkriegs in Hörde verschwindet am Wochenende: Nach drei Wochen intensiver Arbeit ist nur noch eine Wand des Hochbunkers an der Faßstraße übrig, die am Samstag und Sonntag beseitigt werden soll. Das bedeutet Einschränkungen - nicht nur für Anwohner.

HÖRDE

, 31.07.2015, 16:21 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Bunker-Abriss in Hörde.

Der Bunker-Abriss in Hörde.

Damit die Teile der letzten Wand in Richtung Faßstraße niemanden gefährden, wird es am Wochenende eine teilweise Sperrung der wichtigen Verbindungsstraße geben. Zwei Spuren sind laut Bauherr Martin Steinfort mit einer Sondergenehmigung am Samstag zwischen 10 und 20 Uhr und am Sonntag voraussichtlich bis 18 Uhr gesperrt.

Phoenix-See bleibt erreichbar

Das Abbiegen in Richtung Phoenix-See wird aber weiterhin möglich sein. Der Verkehr in Richtung Hörde kann nur einspurig fließen. Es ist gerade angesichts der guten Wetterprognose mit Rückstaus zu rechnen.

Mit Flugblättern wurden die Bewohner in der Umgebung auf die Lärm-Beeinträchtigungen hingewiesen. Laut Martin Steinfort soll am Sonntagnachmittag die Bodenplatte erreicht werden. „Wir können jetzt final angreifen“, sagt Steinfort, erfreut über den guten Fortschritt in den vergangenen drei Wochen.

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