Hordel macht aus 0:2 ein 4:2

Westfalenliga 2

Die DJK TuS Hordel hat das Kreisderby der Westfalenliga 2 für sich entschieden. Gegen den TuS Heven setzte sich das Team von Trainer Marco Rudnik hoch verdient mit 4:2 durch. Und dies nach einem 0:2-Pausenrückstand.

HORDEL

von Von Martin Jagusch

, 31.08.2014, 18:10 Uhr / Lesedauer: 2 min
Hordel macht aus 0:2 ein 4:2

Ron Berlinski (links) verpasste in dieser Szene den frühen Führungstreffer für die DJK TuS Hordel. Nach 85 Minuten erzielte das Eigengewächs dann aber das wichtige Tor zum 3:2 und hatte damit entscheidenden Anteil am zweiten Heimsieg.

Gerade zwölf Feldspieler standen Hordels Trainer Marco Rudnik zur Verfügung. Aber die Anfangs-Elf legte gleich los wie die Feuerwehr. Bereits in der ersten Minute setzte Ron Berlinski einen Kopfball nur knapp neben das Tor. Dustin Hoffmann traf nur den Außenpfosten und Berlinski zielte aus 18 Metern eine Etage zu hoch. Dawid Ginczek schoss das Leder anschließend von der Strafraumgrenze neben das von Kevin Wirges gehütete Hevener Gehäuse. Erneut Berlinski zeigte sich im Abschluss anschließend eher harmlos.Katastrophale Fehlpässe Dann aber nahm die Partie eine überraschende Wende. Nach katastrophalen Fehlpässen von Marco Bakenecker und Shoma Misawa am eigenen Strafraum bedankten sich Elvis Karisik und David Piontek artig und Heven führte mit 2:0. "Dennoch wollten wir die Begegnung unbedingt gewinnen. Ich habe der Mannschaft zur Pause gesagt, sie solle weiter Gas geben", gab Rudnik Einblick in das Pausengespräch. Und seine Mannschaft hatte sehr gut zugehört. Eine Kopfballablage von Dawid Ginczek versenkte der quirlige Sakae Iohara bereits in der 46. Minute zum Anschluss. Neun Minuten später hatte Hordel die Partie ausgeglichen. Eine Hereingabe von Dustin Hoffmann versenkte ein Hevener Abwehrspieler im eigenen Netz - 2:2. Während Iohara nach Zuspiel von Ginczek den Führungstreffer für die Gastgeber verpasste, sah Musa Colak auf der Gegenseite seinen Schuss nur um Zentimeter am Pfosten des Hordeler Gehäuses vorbeirutschen. Die Entscheidung in der 85. Minute. Nach Eckball von Patrick Rudolph wehrte Hevens Schlussmann Wirges den Ball nur ungenügend ab und Ron Berlinski drosch das Leder zum 3:2 in die Maschen. 120 Sekunden später machte Iohara den Erfolg für die Gastgeber endgültig perfekt. "Sieben Punkte sind ein guter Start", atmete Marco Rudnik nach dem Abpfiff erst einmal tief durch.DJK TuS Hordel: Kampschäfer, Misaw,a Bakenecker, Barrera, Ginczek, Berlinski, Hoffmann (74. Stöhr), Iohara, Büscher, P. Rudolph, Helfer (43. Kontny).Tore: 0:1 (34.) Karisik, 0:2 (42.) Piontek, 1:2 (46.) Iohara, 2:2 (55.) Eigentor, 3:2 (85.) Berlinski, 4:2 (87.) Iohara.

 

 

 

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