HSG fühlt sich verschaukelt

29.04.2019, 16:54 Uhr / Lesedauer: 1 min
HSG fühlt sich verschaukelt

Franklin Tejeda (am Ball) und die A-Jugend der HSG Rauxel-Schwerin konnten zwar zwei Siege in der ASG-Halle feiern, mussten sich aber hinter den punktgleichen Teams von Riemke und Bommern einreihen.Foto Engel © Volker Engel

Castrop-Rauxel. Die A-Jugend-Handballer der HSG Rauxel-Schwerin mit ihrem Trainer Andreas Hünnemeyer hatten sich nach dem Gewinn des Meister-Titels in der Bezirksliga auf die Fahnen geschrieben, in der kommenden Saison 2019/20 gerne in der Verbandsliga zu spielen. Auf dem Weg dorthin müssen sie Qualifikationsturniere bestreiten. Das erste dieser Turniere ging am Sonntag in der ASG-Sporthalle in Castrop-Rauxel über die Bühne. Dort wollte die HSG ihren Heimvorteil nutzen, verlor allerdings die erste Partie des Tages überraschend deutlich mit 9:16.

Die beiden folgenden Spiele gewann das Hünnemeyer-Team gegen den TuS Bommern (17:14) und den SV Westerholt (21:10) recht souverän. Durch die Erfolge machten sich die Rauxel-Schweriner Hoffnung, als Tabellen-Erster oder -Zweiter in die zweite Qualifikationsrunde einzuziehen. Hier machte aber Riemke der HSG einen Strich durch die Rechnung und verlor im letzten Spiel des Tages offenbar absichtlich mit 14:16 gegen Bommern. Die HSG-Spieler fühlten sich verschaukelt. Denn in der Abschluss-Tabelle hatten nun Riemke, Bommern und Rauxel-Schwerin jeweils 4:2 Punkte. Rauxel-Schwerin wurde aufgrund des schlechteren Torverhältnisses nur Dritte.

Jens Lukas