Hülkenberg schaut nur zu

02.08.2020, 18:14 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der Rennfahrer Nico Hülkenberg muss kurzfristig auf sein Comeback in der Formel 1 verzichten. Wie sein Rennstall Racing Point am Sonntag nur Minuten vor dem Beginn des Großen Preises von Großbritannien in Silverstone bestätigte, verhinderten technische Probleme am Auto des 32-Jährigen aus Emmerich einen Start. „Es ist natürlich bitter“, sagte Hülkenberg bei RTL. Der Antrieb an seinem Auto machte Probleme und war nicht anzubekommen. Das Auto konnte nicht aus der Garage fahren und blieb dort stehen. Hülkenberg musste enttäuscht aussteigen. Hülkenberg war kurzfristig für den mit dem Coronavirus infizierten Mexikaner Sergio Perez eingesprungen und sollte am Sonntag nach monatelanger Pause wieder ein Rennen bestreiten. Eine Chance könnte es noch am nächsten Wochenende geben, wenn erneut in Silverstone gefahren wird.

Es ist möglich, dass Hülkenberg erneut für Perez einspringen muss, wenn dieser keine Freigabe durch die Ärzte erhält. Der Routinier Hülkenberg hatte nach 177 WM-Läufen Ende des vergangenen Jahres keinen neuen Vertrag bei Renault mehr erhalten. Für den Vorgänger-Rennstall von Racing Point war er bis 2016 mit Unterbrechung bereits vier Jahre gefahren.