Hund leidet in überhitztem Auto – Passant reagiert beherzt

Tierquälerei

Ein Mann hat in Ostwestfalen seinen Hund bei großer Hitze im Auto gelassen. Dem Tier ging es so schlecht, dass ein Passant die Scheibe einschlug. Zuvor hatte ein Supermarktchef versucht zu helfen.

11.08.2020, 13:27 Uhr / Lesedauer: 1 min
Autos werden in der Sonne sehr heiß. Hunde sollten nicht im Fahrzeug bleiben.

Autos werden in der Sonne sehr heiß. Hunde sollten nicht im Fahrzeug bleiben. © picture alliance/dpa

Weil sein Besitzer seinen Hund trotz großer Hitze im Auto zurückgelassen hat, hat ein Passant die Seitenscheibe des Wagens eingeschlagen.

Das Fahrzeug hatte laut Polizeimitteilung von Dienstag am Samstag auf einem Supermarktparkplatz in Bad Oeynhausen (Kreis Minden-Lübbecke) gestanden. Der Marktleiter gab demnach zu Protokoll, den Besitzer zuvor erfolglos per Durchsage gesucht zu haben. Als der Zustand des Tieres sich verschlechterte und der kleine Hund sich kaum noch bewegte, sei die Beifahrerseite eingeschlagen worden.

Hundebesitzer war angeblich nur eine Viertelstunde weg

Der von der Polizei zur Rede gestellte Hundebesitzer gab an, die Tür einen Spaltbreit geöffnet und nur eine knappe Viertelstunde im Geschäft gewesen zu sein.

Die kleine Öffnung habe bei der großen Hitze jedoch keinesfalls für eine ausreichende Belüftung gesorgt, hieß es in der Polizeimitteilung weiter. Der Mann wurde wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz angezeigt.

dpa

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