Ide mit Bestzeit zum Sieg

Leichtathletik: Westdeutsche Hallenmeisterschaft

Die Leichtathleten haben sich bei den Westdeutschen Hallen-Meisterschaften in Leverkusen prächtig in Szene gesetzt. Gleivch sieben Titel gingen vom Rheinland ins Ruhrgebiet.

LEVERKUSEN

von Ruhr Nachrichten

, 03.02.2014, 15:20 Uhr / Lesedauer: 2 min
Ide mit Bestzeit zum Sieg

Alexander Ide vom TV Wattenscheid 01 zeigte beim Sportfest in Dortmund über 3000 Meter eine gute Leistung.

Maike Dix setzte sich über 60 Meter in 7,54 Sekunden durch. Im Vorlauf war sie sogar noch drei Hunderstel schneller unterwegs. Platz drei gab es für die gut aufgelegte Hürdenexpertin Pamela Dutkiewicz (7,57 sec), Christina Frewer belegte Rang sieben in 7,71 Sekunden. Bei den Männern landete Robin Erewa in 6,81 Sekunden auf dem Bronzerang, Maximilian Ruth wurde mit sechs Hundertsteln mehr Fünfter. Über 200 Meter kam Maike Dix als Siegerin nicht ganz an ihre Saisonbestleistung (23,51 sec) heran, die ja gleichzeitig eine deutsche Jahresbestmarke ist: 23,54 Sekunden wurden für die amtierende Deutsche Vizemeisterin in Leverkusen gestoppt. "Die Zeit geht in Ordnung", fand sie, "mir war wichtig, dass die Bestleistung keine Eintagsfliege war." Christina Frewer belegte mit 24,83 Sekunden den fünften Platz. Auf Rang zehn Alisa Puchalla.Ernst: "Katastrophe" Bei den Männern landete TV-01-Rückkehrer Sebastian Ernst über 200 Meter hinter Lokalmatador Aleixo-Platini Menga auf Platz zwei. Mit seinen 21,25 Sekunden war der Inhaber des deutschen Hallenrekords, der in diesem Jahr schon 21,00 Sekunden schnell war, aber total unzufrieden: "Der Lauf war eine Katastrophe. Die zweite Kurve war schlecht, ich hatte einen Stolperer drin. Einfach katastrophal." Am Samstag will Ernst in Leipzig wieder schneller unterwegs sein. Maurice Huke durfte sich als Vierter über eine neue Bestzeit freuen: 21,52 Sekunden.Auf dem Bronzerang Hürdenexperte Mirko Schmidt kam über 400 Meter auf den Bronzerang. Die Zeit: 49,23 Sekunden. Wattenscheids Olympiateilnehmerin Maral Feizbakhsh landete über 400 Meter hinter einem Leverkusener Trio auf Platz vier (55,75 sec), ihre Vereinskollegin Maike Schachtschneider wurde Sechste (57,03 sec).

Über 800 Meter setzte sich Janine Lins durch. "Ich bin zu langsam angegangen, aber nach hinten raus war's gut", resümierte sie - und hielt fest: "Der Sieg ist die Hauptsache!" Die Zeit (2:14,85 min) also Nebensache. Bei den Männern wurde Moritz Helsper Zweiter (1:52,83 min).

Alexander Ide gewann die 1 500 Meter. "Ich bin zufrieden", jubelte er nach dem Zieleinlauf, "es ist eine neue Hallenbestzeit. Die letzten 500 Meter sollten schnell werden, das hat funktioniert." Ergebnis: 3:47,67 Minuten. Eine neue Bestzeit fuhr auch Marius Probst als Vierter ein: 3:51,45 Minuten.Selbstbewusst Wattenscheids Hürdensprinterin Pamela Dutkiewicz, unter der Woche in Düsseldorf schon mit neuer Bestzeit unterwegs, steigerte sich bei den Westdeutschen Hallenmeisterschaften in Leverkusen abermals und rannte in 8,21 Sekunden zum Titel. Ein Ausrufezeichen nach einem ziemlich müden Vorlauf. „Ich weiß nicht, ob ich da noch geschlafen habe“, lachte sie später, „aber im Endlauf bin ich richtig gesprintet - auch wenn er technisch nicht so gut war.“ Dutkiewicz ist einfach gut drauf im Moment und in dieser Verfassung sicher auch eine Medaillenkandidatin für die Deutschen Titelkämpfe in Leipzig (22./23. Februar). „Ich weiß, was ich da vorhabe“, erklärt sie selbstbewusst. Wieder Platz vier reicht ihr diesmal nicht Lena Zelichowski wurde Achte. Einen weiteren Titel holte Nadja Kampschulte im Hochsprung - 1,76 Meter reichten der Deutschen Hallen-Vizemeisterin des Vorjahres zum Sieg. Im Weitsprung wurde Lisa Kurschilgen mit 6,08 Metern Fünfte. Die Männer-Staffel über 4x200 Meter sorgte mit ihrem Sieg (1:26,82 min) für einen gelungenen Schlusspunkt. Das Quartett war in der Besetzung Ruth/Adjayi/Weckelmann/Schmidt unterwegs.

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