Ildefonso Falcones: „Die Erben der Erde“

Buchkritik

Ein Halbwaise kämpft um seinen Platz – Mit „Die Erben der Erde“ hat Ildefonso Falcones seinen Bestseller „Die Kathedrale des Meeres“ fortgesetzt.

04.07.2018, 16:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Zog darin Werftbesitzer Arnau Estanyol die Leser in seinen Bann, ist es nun das Schicksal seines Schützlings Hugo, das der Autor vor der prächtigen Kulisse Barcelonas im Jahr 1387 ausbreitet.

Der zwölfjährige Halbwaise arbeitet in der Werft. Noch bevor man voll in den Alltag des Jungen eintauchen kann, stellt ein Komplott gegen seinen Protegé das Leben des Zwölfjährigen komplett auf den Kopf. Er sucht Schutz bei der jüdischen Gemeinde der spanischen Metropole.

Falcones intensive Recherchen über das Alltagsleben im 14. Jahrhundert sind eine Stärke des Romans, der sich an einigen Stellen allerdings holprig liest.

Ildefonso Falcones: Die Erben der Erde, 920 S., C.Bertelsmann, 25 Euro, ISBN 978-3-570-10360-9.
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