Im Figurentheater-Kolleg heißt es: Aller Anfang ist leicht

Orientierungskurs ab April

Wer zur Fortbildung Figurentheater am Figurentheater-Kolleg in Langendreer geht, hat nicht ein bestimmtes Ziel vor Augen. Die einen bereiten sich auf das Studium der Puppenspielkunst vor, andere suchen neue Wege im Beruf oder erfüllen sich gar ihren Lebenstraum. Der nächste Orientierungskurs beginnt bald.

LANGENDREER

, 18.02.2014, 17:19 Uhr / Lesedauer: 2 min
Das Marionettenspiel ist eine der Fähigkeiten, die man im Figurentheater-Kolleg erlernen kann. Birgit Hollack startet jetzt wieder einen neuen 14-wöchigen Orientierungskurs für alle, die das Puppenspiel lieben.

Das Marionettenspiel ist eine der Fähigkeiten, die man im Figurentheater-Kolleg erlernen kann. Birgit Hollack startet jetzt wieder einen neuen 14-wöchigen Orientierungskurs für alle, die das Puppenspiel lieben.

Figurentheater-Kolleg in Zahlen:
Seit 1977 ist das Figurentheater-Kolleg staatlich anerkannte Weiterbildungseinrichtung. Im Jahr wird es von rund 400 Teilnehmern besucht, die rund 1000 Angebote vom Tageskurs oder dem Vortrag bis zu Wochenkursen nutzen. Der Orientierungskurs läuft vom 7. April bis 11. Juli, montags bis freitags von 9.30 bis 16.30 Uhr. Die Kursgebühren betragen 1350 Euro. Es werden Bildungschecks und Bildungsprämiengutscheine entgegengenommen. Wenige Plätze sind noch frei. Anmeldung: Figurentheater-Kolleg, Hohe Eiche 27, Tel. (0234) 28 40 80

Der Orientierungskurs ist der erste Teil der Fortbildung Figurentheater. Dann folgt die Aufbaustufe. „Das kann man sich zeitlich so einteilen, wie es passt“, erläutert Birgit Hollack. 50 Kurse gilt es zu besuchen, um am Ende nach einer Abschlussprüfung ein Zertifikat zu erhalten. Nur wenige Bildungsstätten in Europa bieten solch ein Angebot. Doch die 14-wöchige Orientierungsstufe steht erst einmal für sich. „Es gibt viele Wege, weiter oder nicht weiter zu machen“, sagt Birgit Hollack. Da gibt es den künftigen Puppenspieler, der aus ganz Deutschland für zwei, drei Jahre nach Bochum zieht. Andere haben nach den 14 Wochen bereits ihr Ziel erreicht, werden künftig das Figurenspiel in der Arbeit oder im familiären Umfeld einsetzen. Andere besuchen einzelne, spezielle Kurse.

Die Bandbreite ist groß, das zeigt schon der Orientierungskurs. Maskenbau und Spiel, Handfigurenführung und Figurenbau – das leuchtet ein. Doch auch Schauspieltraining, Stimmbildung oder Malen und Zeichnen gehört dazu. „Wenn ich male, zeichne, plastiziere, setze ich mich mit meinem eigenen Gesicht auseinander. Und das brauche ich beim Bau von Figuren“, erläutert Birgit Hollack. Aber auch die aktuellen Tendenzen im Figurentheater stehen auf dem Programm. Da passt es gut, dass in der Zeit die Fidena, das internationale Figurentheaterfestival, in Bochum stattfindet. Jeder Kurs wird von einem Profi unterrichtet, der in dem Fach auch arbeitet. Viele Dozenten wie Tony Glaser, der Schauspieltraining nach Strasberg anbietet, kommen seit vielen Jahren ans Kolleg. Andreas Becker und Dorothee Metz sind in den letzten fünf Wochen des Orientierungskurses die Ansprechpartner. Erst werden gemeinsam Figuren gebaut, dann mit ihnen Szenen erarbeitet. Höhepunkt ist die öffentliche Werkschau am 19. Juli, 18 Uhr, auf der Studiobühne.  

Figurentheater-Kolleg in Zahlen:
Seit 1977 ist das Figurentheater-Kolleg staatlich anerkannte Weiterbildungseinrichtung. Im Jahr wird es von rund 400 Teilnehmern besucht, die rund 1000 Angebote vom Tageskurs oder dem Vortrag bis zu Wochenkursen nutzen. Der Orientierungskurs läuft vom 7. April bis 11. Juli, montags bis freitags von 9.30 bis 16.30 Uhr. Die Kursgebühren betragen 1350 Euro. Es werden Bildungschecks und Bildungsprämiengutscheine entgegengenommen. Wenige Plätze sind noch frei. Anmeldung: Figurentheater-Kolleg, Hohe Eiche 27, Tel. (0234) 28 40 80

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