Im Hotelpool ertrunken: Kinder und Vater konnten offenbar nicht schwimmen

Tötlicher Urlaubs-Unfall

Es ist weiterhin unerklärlich, warum in Spanien an Heiligabend ein Vater und zwei Kinder im Hotelpool ertrunken sind. Vater und Sohn sollen beide mit je 1,90 Metern sehr groß gewesen sein.

Madrid/London

27.12.2019, 12:08 Uhr / Lesedauer: 1 min
Im Hotelpool ertrunken: Kinder und Vater konnten offenbar nicht schwimmen

Während ihres Urlaubs an der Costa del Sol sind ein Mädchen, sein großer Bruder und der Vater der beiden an Heiligabend im Pool einer Hotelanlage ertrunken. © dpa

Auch drei Tage nach dem schrecklichen Unglück herrscht noch immer großes Rätselraten. An Heiligabend ertranken ein Mädchen (9), sein Bruder (16) und der Familienvater (52) im Pool eines Hotels an der Costa del Sol. Doch nun ist man offenbar ein Stück weiter. Demnach konnte wohl keines der ertrunkenen Familienmitglieder schwimmen.

Alle drei Opfer wurden am Mittwoch in der spanischen Stadt Málaga obduziert. Dabei sei Ertrinken zweifelsfrei als Todesursache ermittelt worden, berichtet die Polizei. Mehr noch: Die Schwester beziehungsweise Tochter (14) der Toten soll gegenüber Ermittlern zu Protokoll gegeben haben, dass weder ihr Vater noch ihre beiden Geschwister schwimmen konnten.

Vater und Bruder waren 1,90 Meter groß

Weiterhin unerklärlich ist jedoch, warum Vater und Bruder derart hilflos waren. Sie sollen beide mit je 1,90 Metern sehr groß gewesen sein. Der Pool habe gerade mal eine Tiefe von zwei Metern. Ein Hotelgast sagte dem britischen Nachrichtensender „Sky News“, dass der Pool über sechs Stufen verfüge. Warum keines der Familienmitglieder die Treppe genommen habe, sei ein Rätsel.

RND/kiel

Lesen Sie jetzt