Im Zug eingeschlafen - nach dem Aufwachen zwei Monate Haft

Kriminalität

Ein Mann hat die Ankunft seines Zuges verschlafen. Auf dem Abstellgleis wurde er von Bahn-Mitarbeitern und Polizei geweckt - die eine Entdeckung bei der Überprüfung seiner Personalien machten.

Münster

29.08.2020, 04:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Böses Erwachen: Nachdem er im Zug eingeschlafen ist, muss ein Bielefelder wegen mehrfachen Schwarzfahrens für zwei Monate ins Gefängnis. (Symbolbild)

Böses Erwachen: Nachdem er im Zug eingeschlafen ist, muss ein Bielefelder wegen mehrfachen Schwarzfahrens für zwei Monate ins Gefängnis. (Symbolbild) © picture alliance / dpa

Böses Erwachen: Nachdem er im Zug eingeschlafen ist, muss ein Bielefelder wegen mehrfachen Schwarzfahrens für zwei Monate ins Gefängnis. Der 35-Jährige habe die Ankunft seines Zuges im Hauptbahnhof Münster verschlafen und sei deshalb auf dem Abstellgleis gelandet, berichtete die Bundespolizei am Freitag.

Bahn-Mitarbeiter entdeckten den Mann und weckten ihn im Beisein von Bundespolizisten. Bei der Überprüfung seiner Personalien stellte sich heraus, dass der Mann wegen Schwarzfahrens zu 1180 Euro Geldstrafe verurteilt worden war, die er noch nicht gezahlt hatte. Weil er die Summe nicht berappen konnte, „durfte“ er sich im Polizeigewahrsam ausschlafen, um die Strafe ab dem nächsten Morgen 59 Tage lang in einem Gefängnis abzusitzen.

dpa

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