"Image-People" heizten Roten Funken ein

KIRCHLINDE Die fünfte Jahreszeit geht in die Hochphase, viele Bützchen müssen noch verteilt werden. Eine der allerbesten Gelegenheit dafür war die Gala-Prunksitzung der Roten Funken am Samstagabend.

von Von Navid Moshgbar

, 28.01.2008, 16:16 Uhr / Lesedauer: 1 min
Sieben Dortmunder Promis aus Wirtschaft, Politik, Medizin und Medien begeistern seit Jahren die Karnevalsfans - so auch am Samstag bei der Gala-Prunksitzung der Roten Funken.

Sieben Dortmunder Promis aus Wirtschaft, Politik, Medizin und Medien begeistern seit Jahren die Karnevalsfans - so auch am Samstag bei der Gala-Prunksitzung der Roten Funken.

Nach drei Jahren Pause hielt Prinz Karneval wieder in der Aula des Bert-Brecht-Gymnasiums Hof. Beim Einzug der Sitzungs-Leitung sorgte das Trommlerkorps Kirchlinde für den richtigen Takt. Auch beim folgenden Sangesmarathon begleiteten die weit gereisten Musiker die Karnevalsklassiker.

Ihre Ponchos haben sie aus Spanien mitgebracht - die gute Laune im Saal tragen sie sicherlich auch weiter: "Die Karawane zieht weiter, der Sultan hat Durst", erklingt es aus den "feuchten" Kehlen der Narren.

Kein Wunder, dass der 1. Vorsitzende der Roten Funken, Günter Kahl, das gute Dortmunder Bier lobte. Der Frohsinn schwappt über, vom Sitzungspräsidium auf die Jecken im Saal: "Ihr glaubt gar nicht wie das gut tut", bedankt sich Günter Kahl. Die versammelte Prominenz aus lokaler Politik, Wirtschaft und Gesellschaft darf nicht fehlen. Einer von ihnen, Bürgermeister Adolf Miksch, wäre vor einiger Zeit selber noch auf die Bühne gegangen, als Mitglied der Musikgruppe Image-People. Doch diesmal nahm ein anderer die Rolle des Matrosen ein, in der Village-People-Parodie.

Auch aktuelle Karnevalsprominenz gibt sich in Kirchlinde die Ehre: Das Stadtprinzenpaar, seine Tollität Markus I. und ihre Lieblichkeit Angelika I. Günter Kahl lässt es sich nicht nehmen, auch ehemalige Prinzen zu grüßen: Unter anderem den einzigen Prinzen, der zweimal Prinz sein durfte.

Eigentlich undenkbar, doch weil Prinz Hans II. den Karnevalszug im Jahre 1992 aufgrund eines Sturmes nicht anführen konnte, gestand man ihm ein Jahr später eine weitere Regentschaft zu.

Der Karneval, auch der in Kirchlinde, kommt ohne Kölschen Einschlag einfach nicht aus. Und so lässt "de Kölsche Jong" Jürgen Schneider am Samstagabend eine gehörige Portion Rheinischen Frohsinn ins Westfälische Geschunkel einfließen. Mit dem Klassiker "Viva Colonia" verwandelt Schneider die Schulaula in Kirchlinde in das "Gürzenich Dortmunds".

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