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In "Cars 3" zeigt der Opa, was unter der Haube steckt

Neu im Kino

Er ist das Idol für junge Flitzer und betagte Schnaufer: Lightning McQueen, die Rennauto-Legende aus den Pixar-Trickfilmen „Cars“ und „Cars 2“, jetzt reanimiert für einen dritten Teil. In dem merkt der Rudi Rüstig unter den Blechkarossen bald, dass der Ruhm von gestern eine Kehrseite hat.

DORTMUND

, 28.09.2017 / Lesedauer: 2 min
In "Cars 3" zeigt der Opa, was unter der Haube steckt

Protagonist McQueen schielt nach der Konkurrenz.

Sein neuer Sponsor denkt nicht daran, ihn wieder auf die Piste zu schicken. Er engagiert McQueen für ein „Seniorenprojekt“, dahinter steckt eine Werbekampagne. McQueen darf Rostschutzmittel mit seinem Konterfei anpreisen, das ist der Plan. Für den modernen Rennbetrieb taugt der Opa nicht.

Deprimierend, was McQueen da zu hören bekommt. Die Zukunft des Rennsports sieht anders aus als die Trainingsmethoden, die er kennt. Getunte Boliden werden im Windkanal getestet, sie absolvieren Testfahrten am Simulator, werden begleitet von einer Mental-Trainerin. Moderne Zeiten, in denen für Helden von damals kein Platz ist.

"Cars 3" wieder mit vermenschlichten Autos

Ach, wirklich? McQueen will nicht klein beigeben, er wird den Hightech-Aposteln zeigen, was unter seiner Haube steckt! Was ist besser, Staub fressen und die Reifen schmutzig machen oder virtuell im Kreis fahren? Der Tatterich unter den Rennflitzern greift an, das ist die Geschichte von „Cars 3“ in der Regie von Brian Fee.

Wieder sind die Autos superb vermenschlichte Charaktere mit Augen hinter Windschutzscheiben, Scheibenwischern als Wimpern, Stoßstangen als Mündern, Reifen als Gliedmaßen. Die Animation kann sich sehen lassen, bei McQueens Testfahrten am Strand wirken Meer und Dünen absolut fotorealistisch. Der ehrgeizige Alte will zum Rennen des Jahres nach Florida. Dafür schindet er sich auf einer Buckelpiste und beim „Demolition Derby“, wo Rostlauben kollidieren. 

Dramaturgisch folgt der Film erprobten Mustern, Höhepunkt ist die große Rallye mit Aufholjagd. Alle Sympathie gilt McQueen, die Kommerz-Fuzzies haben das Nachsehen. Ein runder Spaß für Dreirad- und Bobbycar-Piloten, besser als Teil zwei.