In der neuen Dasa-Ausstellung geht‘s um Katastrophen

"Alarmstufe Rot"

Die neue, sehr sehenswerte Dasa-Ausstellung „Alarmstufe Rot“ erzählt die Geschichten großer Katastrophen. Es geht um die Titanic, Fukushima, Vulkanausbrüche. Erklärt wird auch, wie wir uns vor den Katastrophen schützen können. Wir haben einen Rundgang mit der Kamera gemacht.

DORTSTFELD

, 04.03.2017, 00:55 Uhr / Lesedauer: 2 min
In der neuen Dasa-Ausstellung geht‘s um Katastrophen

In der neuen Dasa-Ausstellung "Alarmstufe Rot" geht's um SIcherheit.

Weil Katastrophen sehr vielfältig und komplex sind, ist die Schau in vier Bereiche unterteilt, ein fünfter, die menschliche Komponente, zieht sich zudem als roter Faden durch die Themenfelder. In jedem Bereich werden exemplarisch Ereignisse vorgestellt, die in die Geschichte eingegangen sind. Anhand von diesen werden technische, strukturelle und persönliche Vorgänge und Folgen von Katastrophen erklärt.

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Das ist die neue Ausstellung „Alarmstufe Rot“ in der Dasa

Der Untergang der Titanic vor 108 Jahren war eine Katastrophe. Genauso wie die Reaktor-Explosion in Tschernobyl 1986, der Brand des Mont-Blanc-Tunnels 1999 und das Erdbeben 2010 auf Haiti. Katastrophen erschüttern uns immer wieder. Auslöser ist oft der Mensch selbst. Die neue Dasa-Ausstellung „Alarmstufe Rot“ erzählt die Geschichten großer Katastrophen. Und sie erklärt, wie wir uns davor schützen können.
02.03.2017
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Eindrücke von "Alarmstufe Rot" in der Dasa.© Foto: Dieter Menne
Eindrücke von "Alarmstufe Rot" in der Dasa.© Foto: Dieter Menne
Eindrücke von "Alarmstufe Rot" in der Dasa.© Foto: Dieter Menne
Eindrücke von "Alarmstufe Rot" in der Dasa.© Foto: Dieter Menne
Eindrücke von "Alarmstufe Rot" in der Dasa.© Foto: Dieter Menne
Eindrücke von "Alarmstufe Rot" in der Dasa.© Foto: Dieter Menne
Eindrücke von "Alarmstufe Rot" in der Dasa.© Foto: Dieter Menne
Eindrücke von "Alarmstufe Rot" in der Dasa.© Foto: Dieter Menne
Eindrücke von "Alarmstufe Rot" in der Dasa.© Foto: Dieter Menne
Eindrücke von "Alarmstufe Rot" in der Dasa.© Foto: Dieter Menne
Eindrücke von "Alarmstufe Rot" in der Dasa.© Foto: Dieter Menne
Eindrücke von "Alarmstufe Rot" in der Dasa.© Foto: Dieter Menne
Eindrücke von "Alarmstufe Rot" in der Dasa.© Foto: Dieter Menne
Eindrücke von "Alarmstufe Rot" in der Dasa.© Foto: Dieter Menne
Eindrücke von "Alarmstufe Rot" in der Dasa.© Foto: Dieter Menne
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1. Naturkatastrophen:

Erdbeben, Tsunamis, Wirbelstürme, Vulkansausbrüche – das sind die Launen der Natur, die große Auswirkungen auf unser Leben haben. In einem Simulator erleben die Besucher, wie sich ein Erdbeben anfühlt. 

Sehr anschaulich ist der geologische Sandkasten. Die Projektion zeigt Linien gleicher Höhe – Berge und Täler – und den Zusammenhang von Erdoberfläche und Wetter. Mit einer Schaufel kann man den Sand umschichten und so die Höhen verändern, mit den Händen können Wolken simuliert werden – dann wird die Stelle im Sandkasten dunkelblau, dort würde es dann regnen.

2. Industrieunfälle:

Hier geht’s um schwere Katastrophen in der Kernindustrie, zum Beispiel in Tschernobyl und Fukushima. Themen sind aber auch die Havarie auf der Öl-Plattform Deepwater Horizon 2010, der Chemie-Unfall im italienischen Seveso 1976 und die daraus resultierenden und noch heute geltenden Richtlinien und das Grubenunglück in chilenischen San José vor sieben Jahren, als 33 Bergleute für 70 Tage in 700 Metern Tiefe festsaßen.

3. Transportunfälle:

Als die Titanic unterging, waren an Bord zu wenig Rettungsbote. Und viele von denen, die eine Rettungsweste bekommen haben, sind später erfroren. Nach der Titanic-Katastrophe gab es viele Verbesserungen in der Rettungstechnik von Schiffen. Heute ist es zum Beispiel Pflicht, an Bord Rettungsinseln zu haben. Diese bieten Platz für bis zu zwölf Personen – in der Dasa kann man reinkrabbeln – und sind mit dem Nötigsten zum Überleben ausgestattet.

Autounfälle passieren täglich. Wie es sich anfühlt, sich in einem Auto zu überschlagen, zeigt der Überschlagssimulator. Die Besucher setzen sich in einen weißen Kleinwagen, schnallen sich an, dann dreht sich das Auto um die eigenen Achse. Allerdings deutlich langsamer, als in der Realität. Angst haben braucht niemand, aber das Gefühl ist trotzdem beeindruckend.

4. Brände:

Der vierte Bereich widmet sich den Flammen. Warum sie entstehen: wenn Brennmaterial, Sauerstoff und Hitze zusammenkommen. Wo sie entstehen: zu Hause, in Wäldern, in der Industrie. Und wie Feuerwehrleute versuchen zu helfen: Detailliert wird erklärt, was zur Ausrüstung eines Feuerwehrmannes gehört.

Die Ausstellung „Alarmstufe Rot“ in der , Friedrich-Henkel-Weg 1-25, eröffnet am Samstag (4. 3.) um 10 Uhr und läuft bis zum 24. September. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 9 bis 17 Uhr, Samstag und Sonntag 10 bis 18 Uhr. An Karfreitag (14. April) geschlossen. Der Eintritt kostet 8 Euro, ermäßigt 5 Euro.

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