In Verl die mentale Sperre lösen

Regionalliga

Erst am Sonntag um 14 Uhr wird die Regionalliga-Begegnung zwischen dem SC Verl und der 2. Mannschaft des VfL Bochum angepfiffen. Dann trifft der Gastgeber als Tabellen-16. auf den 15. der aktuellen Regionalliga-Rangliste.

BOCHUM

02.09.2011, 15:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Jannik Stevens (re.) ist nach zwei Einsätzen bei den Profis wieder für die 2. Mannschaft am Ball.

Jannik Stevens (re.) ist nach zwei Einsätzen bei den Profis wieder für die 2. Mannschaft am Ball.

Die Elf von Trainer Iraklis Metaxas zeigte am Mittwoch beim 3:3-Unentschieden in der Begegnung gegen den TuS Koblenz - mal wieder - zwei Gesichter. In den ersten 45 Minuten bestimmten die VfL-Youngster die Partie und führten, eher noch zu knapp, mit 2:0. Nach der Pause ließ die Mannschaft dann aber fast alles vermissen und konnte froh sein, durch den Treffer von Oliver Zech in letzter Sekunde zumindest noch einen Punkt zu behalten.Angst "Angst, das Erreichte noch zu verlieren", beschreibt Metaxas die urplötzlich auftretende Verkrampfung seiner Mannschaft. Zu viele technische Fehler einhergehend mit zu geringem läuferischen Einsatz sind dann auf dem Platz die ersichtlichen Auswirkungen dieser mentalen Sperre. Positiv ist allerdings auch anzumerken, dass der VfL nach dem 2:3-Rückstand (88.) noch einmal zurückkam.Weiter ohne Götze Beim SC Verl muss Metaxas definitiv auf Fabian Götze (Innenbandzerrung in Knie) und Hans Kyei (Außenbandzerrung im Sprunggelenk) verzichten. Fraglich ist auch noch der Einsatz von Innenverteidiger Christian Kalina, der am Mittwoch kurz vor dem Anpfiff aufgrund von Meniskusproblemen passen musste. "Eine Entscheidung, ob Kalina in Verl dabei sein kann, fällt erst nach dem Abschlusstraining am Samstag", hofft Metaxas bis zuletzt auf den Einsatz seines Führungsspielers. Aus dem Profikader wird erneut Jonas Acquistapace seine Fußballschuhe in der Regionalliga schnüren. Als Alternative bietet sich auch der Neuzugang vom FC Bayern München, Marcel Thomas, an. "Für einen Einsatz über 90 Minuten reicht es aber noch nicht", schränkt Metaxas gleich ein.

Das Ziel in Ostwestfalen ist aber klar: Am sechsten Spieltag wollen die Bochumer endlich den ersten Sieg. Und damit gleichzeitig die mentale Sperre lösen.