Inhaber einer Großbäckerei muss erneut vor Gericht

Sittenwidrige Verträge?

Ein Aufhebungsvertrag bringt den Inhaber eines großen Bäckereibetriebes, der sich derzeit in einem Amtsgerichtsverfahren wegen des Vorwurfs der Erpressung verantworten muss, in der kommenden Woche erneut vor Gericht. Diesmal vor das Arbeitsgericht.

WITTEN

von Von Susanne Linka

, 11.10.2013, 19:37 Uhr / Lesedauer: 1 min

Auch in dem Verfahren vor dem Amtsgericht hatten Mitarbeiter ähnliche Vorgänge geschildert: Sie seien eingeschüchtert worden und hätten darum Aufhebungsverträge und Schuldanerkenntnisse unterschrieben. Nach der Berichterstattung unserer Zeitung über dieses Verfahren hatten sich in der Redaktion noch andere ehemalige Mitarbeiter gemeldet, die sagten, ihnen sei in dem Unternehmen Ähnliches passiert. Die Großbäckerei weist allerdings alle Vorwürfe weit von sich und strebt in dem Wittener Prozess ausdrücklich einen Freispruch an.

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