Intelligente Konzepte für Opel-Flächen

Zukunftsvisionen

Der Verlust von Opel ist laut Thomas Eiskirch, wirtschafts- und energiepolitischer Sprecher der SPD im Landtag NRW nicht nur schlecht. Im Claudius-Saal sprach er am Donnerstagabend, 28. August, über den jetzigen Opelstandort und seine Zukunft.

BOCHUM

von Von André Deutscher

, 29.08.2014 / Lesedauer: 2 min
Intelligente Konzepte für Opel-Flächen

Mit voller Überzeugung präsentiert Thomas Eiskirch die perspektivischen Nutzungskonzepte für die Opel-Flächen.

Eine Entwicklung zeichnet sich bereits ab. So will der Logistiker DHL einen großen Standort auf der Fläche errichten. Dies sei ein guter Anfang. „Ich bin absolut für DHL, aber es dürfen danach keine weiteren Logistiker folgen. Das Potenzial der Fläche mit seiner Infrastruktur liegt in anderen Industriedienstleistern,“ so Eiskirch. Auch die Ruhr-Universität hat Ideen. Rektor Elmar Weiler entwickelte das Konzept einer „Worldfactory“. Studenten können interdisziplinär zusammenarbeiten und so etwa die Idee eines Ingenieurs verwirklichen. Die Anbindung an die Autobahn, die Verbindung zur Universität und weitere Institutionen sowie die Flächengröße bieten aus Eiskirchs Sicht vielfältigste Möglichkeiten. „Das müssen wir nutzen und weitere Klebeeffekte schaffen. Firmen sollen sich hier entwickeln und Arbeiter hier wohnen wollen. Dies sind die Chancen, die wir haben und die wir nutzen müssen. Wenn die Guten hier sind, kommt auch der Rest“, sagt Eiskirch. 

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