Interessengemeinschaft für Indupark

OESPEL Am Mittwoch soll es soweit sein, dann wollen die Geschäfte und Unternehmen des Induparks die Gründung einer Interessengemeischaft beschließen. Die Zeit des anonymen Nebeneinanderherlebens würde dann enden.

von Von Holger Bergmann

, 25.01.2008, 16:16 Uhr / Lesedauer: 1 min
Andreas Dittert (r.) ist überrascht und glücklich, wie begeistert seine Kollegen bei den Planungen mitziehen.

Andreas Dittert (r.) ist überrascht und glücklich, wie begeistert seine Kollegen bei den Planungen mitziehen.

Nur ein Problem müssen die Mitglieder noch lösen: "Wir wissen noch nicht, wie wir uns nennen wollen", grübelt Andreas Dittert, Chef im Indu-Sports-Club und Initiator des Zusammenschlusses. Doch er ist optimistisch, dass dieses minimale Problem noch bis Mittwoch gelöst wird. Die ganz großen Probleme haben die Geschäftsführer unter anderem von Metro, Real, Toys`r`us, Premio Reifenservice, Hellweg-Baumarkt und dem Ibis-Hotel nämlich schon hinter sich gebracht.

Die größte Hürde war die Tatsache, dass im Indupark in erster Linie Filialen großer Kaufhausketten vertreten sind. Die teilweise strengen konzerninternen Marketingregeln mussten unter einen Hut passen. So wird es zum Beispiel von der Internetseite des schwedischen Möbelriesen Ikea keinen Link zur noch in Entwicklung befindliche Homepage der Gemeinschaft geben.

Verkaufsoffener Sonntag

Doch die Liste der Dinge, die bereits verbindlich beschlossen sind, ist viel länger. Auch wenn ein Datum noch nicht feststeht, wollen die Geschäfte einen verkaufsoffenen Sonntag organisieren. "Im Zusammenschluss der Unternehmen wollen wir den Gästen des Induparks ein echtes Erlebnisshopping anbieten", sagt Andreas Dittert. So soll es eine Art Olympische Spiele für die Kunden geben, mit einer Disziplin pro Geschäft. Natürlich werden wertvolle Preis die Kunden locken.

"Bei Staples wird es zum Beispiel einen Druckerweitwurf geben, mit einem neuen Drucker als Hauptpreis", nennt Andreas Dittert eine der ersten Ideen. Eine regelmäßige Einrichtung soll der "Indupark-Lauf" werden. "Dabei profitieren wir von unserer Lage. Wir können eine Strecke von den Geschäften in den Dorney-Wald wählen", sagt Dittert und freut sich darüber, mit wie vielen Ideen seine Geschäftsnachbarn auf seine Initiative reagiert haben.

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