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Investor poliert das eks auf

SCHARNHORST 70er-Jahre-Stil begleitet den Passanten durchs Einkaufszentrum Scharnhorst (eks). Die Geschäftsmeile floriert, lädt allerdings nicht zum Verweilen ein. Noch nicht. Die Bochumer Unternehmensgruppe Häusser-Bau hat das eks gekauft und will nun rund 6,75 Mio. Euro investieren.

von Von Hilke Schwidder

, 28.11.2007

Dieser Plan fand am Dienstag die ungeteilte Zustimmung der Bezirksvertretung. Mehr Parkplätze, zusätzliche Grünstreifen, Dachbepflanzungen und keine finanziellen Verpflichtungen für die Stadt: Architekt Tobias Bünemann präsentierte ein umfangreiches Konzept, auf dessen Realisierung die Bürger wohl nicht lange warten müssen. Derzeit läuft die Genehmigungsplanung. Im Frühjahr 2008 sollen die Arbeiten beginnen – und die Atmosphäre verbessern. Tobias Bünemann unterstrich: „Das eks ist ein funktionierendes Zentrum. Wir wollen es weiter beleben.“

Häusser-Bau möchte Branchen-Mix verbessern

Und zwar so: Die Einzelhandelsfläche vergrößert sich von 8200 auf 10 400 qm. Es soll neue Ladenlokale, auch zwei Neubauten und einen attraktiveren Branchen-Mix geben. Häusser-Bau denkt u.a. an einen Lebensmitteldiscounter sowie an die Textil- und Schuhbranche. Neben 660 qm Büro- und Praxisflächen stehen weiterhin 120 Wohnungen zur Verfügung. Das eks bekommt eine überdachte Passage vom Mackenrothweg bis zum zentralen Platz neben der Stadtbahn.

Vordächer bieten geschützte Plätze

Große, transparente Vordächer bieten geschützte Plätze für Gastronomie (wie Eisdielen und Cafés). Außerdem fassen sie Gebäude-, Verkaufs- und Werbeflächen als Einheit zusammen. Von indirektem Licht beschienen, wirkt die Konstruktion filigran und schwebend. Lichttechnisch und durch eine attraktive Schaufenstergestaltung soll der Bereich unterhalb der Stadtbahn gewinnen. Der Zentrumsplatz wird bereits für Veranstaltungen genutzt, ist aber nicht vorteilhaft gestaltet. Auf Hinweis des CDU-Fraktionsvorsitzenden Udo Wortmeier will der Investor dort u.a. die Bänke erneuern. SPD-Fraktionsvorsitzender Rüdiger Schmidt: „Nach Jahrzehnten wieder ein Neuanfang.“