Jahrhunderthalle eröffnet temporäre Indoor-Eisbahn

EisSalon Ruhr

Mehr als 13 Jahre nach der Schließung des Bochumer „Eistreffs“, verwandelt die Bochumer Veranstaltungs-GmbH (BoVG) die Jahrhunderthalle Bochum beim 1. EisSalon Ruhr in ein Paradies für Eislauffans und die, die es noch werden wollen.

BOCHUM

12.04.2016, 19:16 Uhr / Lesedauer: 2 min
Jahrhunderthalle eröffnet temporäre Indoor-Eisbahn

Der 1. "EisSalon Ruhr" in der Bochumer Jahrhunderthalle läuft vom 10. bis 30. Dezember.

25 Jahre lang war der „Eistreff“ wichtiger Treffpunkt für Jung und Alt. Hier wurde nicht nur schlittschuhgelaufen, sondern auch geklönt, geschwooft und geflirtet was das Zeug hält. Nun soll diese Tradition wieder zum Leben erweckt und das Freizeitleben um eine Attraktion reicher werden – eine Attraktion, die es in dieser Art und verbunden mit dem industriekulturellen Ambiente in Deutschland noch nicht gibt.

„Diverse Versuche, solch ein winterliches Freizeitangebot in Bochum zu etablieren, sind leider in der Vergangenheit immer gescheitert“, so Thomas Eiskirch, Oberbürgermeister der Stadt Bochum. „Umso mehr freue ich mich, dass die Idee einer neuen Eisbahn nach mehr als 13 Jahren vor der Realisierung steht.“

Wettbewerb ist keine Intention

„Ursprünglich hatten wir nur über eine Eisbahn auf dem Vorplatz der Jahrhunderthalle Bochum gesprochen, aber schnell war klar, dass es genug Outdoor-Eislaufbahnen gibt. Unsere Intention ist es nicht, mit etablierten Eisbahnen, wie beispielsweise auf Zollverein in Essen, in den Wettbewerb zu treten. Im Gegenteil, es geht um die Bereicherung der Stadt Bochum und der Standorte der Route der Industriekultur“, sagte Andreas Kuchajda, Geschäftsführer der Jahrhunderthalle.

Es musste also etwas Besonderes gefunden werden. Kuchajda: „Nachdem klar war, dass unsere Ideen umsetzbar sind, haben wir uns entschieden, die Eisbahn in den Innenbereich der Jahrhunderthalle Bochum zu verlegen, in die Halle 1.“

„Chill-Out“-Atmosphäre

Vom 10. bis zum 30. Dezember wird dort laut den Verantwortlichen aber mehr als nur eine 90x15m große Eisfläche entstehen. Es werde gleichzeitig ein Areal geschaffen, in dem sich sowohl Schulklassen, als auch Betriebsfeiern wiederfinden sollen – und das in moderner „Chill-Out“-Atmosphäre.

Der EisSalon Ruhr soll in Zukunft jährlich stattfinden und damit zu einer dauerhaften Institution in Bochum und der Metropole Ruhr werden. Das Programm wird aber noch nicht verraten. „Selbstverständlich bietet ein solches Konzept auch viel Raum für ein buntes Veranstaltungsprogramm für Jung und Alt„,hier müssen sich die Eislauffans aus Bochum laut Kuchajda jedoch noch ein wenig in Geduld üben. Soviel sei aber verraten: Die Programmplanung läuft bereits auf Hochtouren.