Jasinski verkauft sich unter Wert

TV Wattenscheid 01

Diskuswerfer Daniel Jasinski hat seinen Vorjahreserfolg beim Winterwurf-Europacup nicht wiederholen können. Mit 62,12 Metern wurde Jasinski schließlich Vierter und ärgerte sich im portugiesischen Leiria - denn es war mehr drin.

LEIRIA

16.03.2014, 14:35 Uhr / Lesedauer: 1 min
Jasinski verkauft sich unter Wert

Daniel Jasinski vom TV Wattenscheid 01 hat die Norm für die EM in Zürich im Visier.

Beim Sieg des Russen Viktor Butenko mit 64,38 Metern hatte Jasinski seinen weitesten Wurf auch schon im zweiten Versuch. Zu diesem Zeitpunkt war der Wattenscheider bereits Vierter - an dieser Platzierung änderte sich auch nichts mehr, weil Jasinski sich nicht mehr steigern konnte und die Konkurrenz deutlich unter der 62-Meter-Marke blieb.

Konstante Serie

"Er hat nicht das rausgeholt, was möglich war. Deswegen war er auch ein bisschen sauer", berichtete Vater und Trainer Miroslaw Jasinski vom kurzen Telefonat mit seinem Sohn nach dem Wettkampf. "Es war keine schlechte Leistung, aber er hat sich etwas unter Wert verkauft." Ansonsten legte Jasinski eine recht konstante Serie mit seinen gültigen Versuchen hin: 62,12 - 62,11 - 61,85 und noch einmal 62,06 Meter. Nur an der Spitze tat sich noch etwas. Butenko katapultierte sich auf Platz eins und überholte den Niederländer Erik Cadée, der auf 63,56 Meter kam. Dritter wurde Jasinskis DLV-Kollege Christoph Harting mit 62,56 Metern. Fazit: Mit einem Wurf wie im Vorjahr (64,69 Meter) hätte Daniel Jasinski auch 2014 den Winterwurf-Europacup gewonnen.

 

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