JFS Marten feiert 50-jähriges Bestehen mit Zirkusfest

MARTEN Freunde, Martener Nachbarn, Ehemalige, Kinder und Jugendliche gratulierten, gestalteten und feierten den 50. Geburtstag der JFS Marten.

von Von Karin von Cieminiski

, 05.06.2008, 15:46 Uhr / Lesedauer: 2 min
Die kleinen Artisten des Projektes "Zirkus Wunderbar" bereicherten die Feier zum 50-jährigen Bestehen der Jugendfreizeitstätte Marten mit ihren Vorführungen.

Die kleinen Artisten des Projektes "Zirkus Wunderbar" bereicherten die Feier zum 50-jährigen Bestehen der Jugendfreizeitstätte Marten mit ihren Vorführungen.

Beim Jubiläumsfest kamen bei vielen Gästen lang vergangene Erlebnisse in Erinnerung, die die Gratulanten gern als Anekdoten einstreuten, wie zum Beispiel "Ja damals, als wir vom Sportplatz ins Jugendheim kamen, wie es früher hieß, da mussten wir noch unsere Schuhe ausziehen."

Gute Schuhe für Tanzabende

Gute Schuhe beim Besuch der JFS Marten anzuhaben, war jedenfalls von Vorteil als Martina Ullmann und Andrea Opitz zu den Tanzabenden kamen -  vor rund 25 Jahren. "Das haben wir geliebt", schwärmen die beiden und packen weiter aus, "wir haben auch noch die beiden Heimleiter, die vor den aktuellen hier arbeiteten und teilweise wohnten, kennen gelernt. Als dann Irmtrud Felten und Wolfgang Grasekamp vor 30 Jahren hier anfingen, durften wir die beiden duzen, das war etwas Besonderes." In guter Erinnerung haben die 42- und 43-Jährigen auch den großen Zusammenhalt, wohl mitunter ein Grund, warum Martina Ullmanns Sohn nun ebenso die JFS Marten besucht. Seinem Auftritt beim Fest zusammen mit den anderen Kindern, die an dem Projekt "Zirkus Wunderbar" teilgenommen haben, fiebert sie gespannt entgegen.

Diszipliniert geübt haben auch Niklas, Frauke und Nico. Während der Ferien haben sie die Kunststücke gelernt und sind etwas aufgeregt, ob alles klappt, denn ihre Zirkusnummern klingen gefährlich: Scherbenlaufen, Nagelbrett und mit dem Feuer über die Hand fahren. Ein bisschen Überwindung hat es sie schon gekostet, den Profis die Tricks nachzumachen, aber sie haben gut aufgepasst und dann "war es leicht".

Stolz auf kleine Artisten

Leiter Wolfgang Grasekamp ist stolz auf die kleinen Artisten und großen (ehrenamtlichen) Helfer, "ohne die wäre das Fest nicht so schön geworden."

Eine Freude hat auch die JFS-Leitung ihren Gästen, besonders den "Ehemaligen", bereitet. "Wir haben in unseren ersten 20 Jahren hier über 800 Dias gemacht", blickt Grasekamp zurück, "die schönsten haben wir rausgesucht und lassen sie in Endlosschleife laufen."

Die kamen so gut an, dass viele Gäste das Tanzen beim "Discofieber" fast vergaßen und sich möglichst in Kürze ein "Ehemaligen-Treffen" wünschten.

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