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Josef-Hospital freut sich auf "exzellente Partner"

Richtfest

BOCHUM Großzügig erstreckt sich das Foyer des neuen JosefCARRÉE über zwei Etagen - Sinnbild des klar formulierten Ansatzes: "Hier entsteht ein modernes Gesundheitszentrum mit überregionalem Anspruch", bringt es Prof. Dr. Peter Altmeyer, Geschäftsführer des Katholischen Klinikum, auf den Punkt.

von Von Thomas Aschwer

, 12.06.2009 / Lesedauer: 2 min
Josef-Hospital freut sich auf "exzellente Partner"

Weiter aufwärts gehen soll es mit dem Josefhospital - so die Erwartung von Prof. Dr. Peter Altmeyer.

Altmeyer lobt beim Richtfest die "exzellenten Partner, die als Mieter auftreten". Ein Zahnarzt gehört dazu. Ebenso ein Urologe, ein Kardiologe, auch ein Rheumatologe. Außerdem gibt es eine radiologische Praxis. "Ambulant und stationär in einem medizinischen Vorzeigebau verquicken", beschreibt der Geschäftsführer den Ansatz. Um den selbst gesetzten hohen Ansprüchen zu genügen, nimmt das Katholische Klinikum viel eigenes Geld in die Hand.   Unter dem Strich rund 20,3 Millionen Euro. Andere Einrichtungen haben es da einfacher. Profitieren im Gegensatz zu Bochum vom Konjunkturpaket. Allein nach Essen sind laut Prof. Dr. Peter Altmeyer rund 50 Millionen Euro geflossen.

100 neue Jobs

Dennoch hat sich das Katholische Klinikum nach reiflicher Überlegung zu diesem Schritt entschieden. Viele Firmen der Region werden es begrüßen. Sie profitieren von den Aufträgen. Wenn die Bauarbeiten voraussichtlich im April nächsten Jahres abgeschlossen sind, haben medizinische und andere Fachkräfte Grund zur Freude. Mit der Erweiterung des Josef-Hospitals entstehen zirka 100 neue Jobs. Auch für ein Krankenhaus völlig ungewöhnliche - im Hotelgewerbe. Im dritten Obergeschoss wird es Krankenzimmer mit Vier-Sterne-Qualität und entsprechendem Angeboten geben.Medizinstandort attraktiver machen

Im Mittelpunkt steht aber weiter die medizinische Versorgung. Das JosefCARRÉE werde den Medizinstandort Bochum attraktiver machen, ist OB Ottilie Scholz überzeugt. Dazu werde es die medizinische Versorgung in der Stadt sichern. Und gerade mit Blick auf den neuen Gesundheitscampus sei dieser Schritt ganz wichtig.