Jugend fährt auf Bahnhof ab

KRUCKEL Die Jugend in Kruckel, Persebeck und Löttringhausen ist Barbara Menzebach einen großen Bahnhof wert. Die ehemalige Gaststätte des Bahnhofs Kruckel soll ein Jugendzentrum werden.

von von Jens Lukas

, 11.06.2008, 15:46 Uhr / Lesedauer: 1 min
Jugend fährt auf Bahnhof ab

In der stillgelegten Gaststätte des Bahnhofs soll eine Jugendfreizeitstätte entstehen.

Diese Idee verfolgt die CDU-Ratsvertreterin, seitdem sie von solch einem Projekt in Husen-Kurl gehört hat. Auch dort soll ein stillgelegtes Gebäude ein Treffpunkt für Kinder und Jugendliche werden.

In der Straße Silberknapp, in der sie selbst wohnt, sowie An den Böcken, im Hülsenberg sowie in der neuen Boverfeld-Siedlung beobachtet Ratsfrau Menzebach derzeit eine deutliche Zunahme von Kindern in allen Altersklassen: "Und das sind die Jugendlichen von morgen, die dann einen Anlaufpunkt und eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung brauchen."

Mit der Deutschen Bahn verhandeln

Weshalb Barbara Menzebach Kontakt mit der Deutschen Bahn aufnehmen will, um mit ihr über die Nutzung des 200 Quadratmeter großen Gebäudes samt Kegelbahn zu verhandeln.

Die Betreuung der Kinder und Jugendlichen an der Kruckeler Straße kann sich die ehemalige Lehrerin durch eine Kraft vom Amt für Jugendpflege, aber auch durch eine Kooperation mit der Jugendorganisation des Roten Kreuz vorstellen.Löttringhauser Jugendliche mit Bus 448 nach Kruckel

Hans-Jürgen Grotjahn, der Vorsitzende der CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Hombruch, sucht derzeit für die 8- bis 16-Jährigen in Löttringhausen eine Begegnungsstätte. "Die können nach Kruckel kommen", schlägt Menzebach vor. Zumal die Buslinie 448 Kruckel und Löttringhausen verbindet.

Schlagworte: