Junge Eltern können sich bei KiWi Unterstützung holen

Hilfsprojekt

WITTEN Frühe Hilfe für junge Eltern bietet seit einem halben Jahr das Projekt "Kind in Witten" (KiWi) an: Familien mit Neugeborenen werden von Hebammen aus dem Geburtshaus besucht. Sie bringen den Eltern Infomaterial mit, beantworten Fragen und geben nützliche Hinweise.

von Von Susanne Linka

, 14.12.2009, 12:03 Uhr / Lesedauer: 1 min
Susanne und Christian Zähringer und ihren Zwillingen Lilli und Charlie brachte die frühe Hilfe durch KiWi große Erleichterung.

Susanne und Christian Zähringer und ihren Zwillingen Lilli und Charlie brachte die frühe Hilfe durch KiWi große Erleichterung.

Das Paar aus dem Saarland ist neu in der Stadt und war auch von daher dringend auf Hilfe bei den Erstgeborenen angewiesen. Die Patin begleitet sie noch einige Wochen, bis der Übergang zum geregelten Familienleben ganz geschafft ist oder die Weichen für andere Unterstützung gestellt sind. Mittlerweile hat sich diese Praxis nach Angaben des Jugendamtes vielfach bewährt. Projektleiter Gorden Stelmaszyk und Jytte Nielsen-Aufderstroth sind sehr zufrieden damit, wie sich KiWi entwickelt hat: "Nur wenige Eltern wollen den Besuch in der Familie nicht."

Offenbar nehmen auch viele Alleinerziehende in finanziellen Notlagen das Angebot dankbar entgegen. Damit wird auch eine Gruppe erreicht, in der durch Überlastung schnell Probleme mit den Kindern entstehen könnten. Gorden Stelmaszyk: "Genau das ist unser Ziel, tätig zu werden, bevor aus kleinen Problemen am Ende noch große werden."