Junge Talente rocken Wittener Bühnen

INNENSTADT „Gehacktes“ heißt die Veranstaltungsreihe in der WerkStadt für junge Kleinkunst-Talente – am Freitagabend begann sie rockig und elektrisch. Die Bochumer Band Logic Insanity hatte neben eigenen Stücken auch zwei Cover-Songs im Programm: „Have a nice day“ von Bon Jovi und „Somebody told me“ von The Killers.

von von Dominic Pakull

, 12.10.2008, 13:22 Uhr / Lesedauer: 1 min
Sänger und E-Gitarrist Jonas Wagner (links) und Adrian Kareev (Bassgitarre) von der Bochumer Band Logic Insanity.

Sänger und E-Gitarrist Jonas Wagner (links) und Adrian Kareev (Bassgitarre) von der Bochumer Band Logic Insanity.

Damit ging das leicht veränderte Konzept von „Gehacktes“ auf: „Die Kleinkünstler treten jetzt nicht mehr zu Beginn auf, wenn viele noch gar nicht da sind, sondern zwischen den jeweils 45-minütigen Auftritten der einzelnen Bands, die mit ihren Fans eigene Zuschauer mitbringen“, erklärt Silke Vossen, Auszubildende zur Veranstaltungskauffrau in der WerkStadt. Zusammen mit dem jugendlichen Organisationsteam, den „Orga-Frikadellen“, koordiniert die 22-Jährige die Talentbühne.

Zu irischer Tanzmusik und in traditionellen Kostümen steppten Magdalena Schmidt und Beate Slawinski, die in dieser Disziplin deutsche Vizemeisterin und Junioren-EM-Vierte ist, über den Boden. Beim Publikum kam diese für „Gehacktes“ ungewöhnliche Darbietung gut an: „Das war sehr beeindruckend und energiegeladen, ich find's richtig gut, wenn die hier auch mal solche Sachen zeigen“, sagte die 17-jährige Lena Wagner, die regelmäßig „Gehacktes“ besucht.

Direkt im Anschluss an den Irish Folk Dance rappten die „Toocoolbrothers“ aus Witten auf der Bühne. Ihre sozialkritischen Texte haben auch einen lokalen Bezug: „Witten ist ein heißes Pflaster“. Für den Auftritt der nächsten Kleinkünstler ging es dann nach draußen. Dort zeigten Jason Koch (17), Jannyc Wiegold (18) und Daniel Leibfritz (15) ihre gekonnte Fackel-Jonglage-Show. In ihrer Freizeit sind die Drei mit dem Kinder- und Jugendzirkus Jux-Ban-Jux auf Tour und werden auch auf dem Wittener Weihnachtsmarkt zu sehen sein.

Zum Abschluss wurde es dann noch fetzig: Die Wittener Metal-, Punk- und Hardcoreband „The hope of a blind man“ heizte den insgesamt etwa 150 Zuschauern ordentlich ein.