Jury gibt die Nominierten bekannt

Bochumer Theaterpreis

„Der Bochumer Theaterpreis geht an...“ Nein, noch wird nichts verraten. Am Dienstag hat die Jury getagt, die Entscheidung ist nach langer Diskussion gefallen. Doch erst im November bei der Preisverleihung im Schauspielhaus wird offiziell verkündet, welcher Schauspieler in der vergangenen Spielzeit am meisten überzeugt hat.

BOCHUM

, 27.08.2015, 05:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Jury gibt die Nominierten bekannt

Othello von William Shakespeare Regie: David Bösch Bühne: Falko Herold Kostüme: Meentje Nielsen Musik: Karsten Riedel Licht: Bernd Felder / Bernd Kühne Dramaturgie: Sabine Reich Auf dem Bild Felix Rech (Jago) Foto: Thomas Aurin Thomas Aurin Gleditschstr. 45 10781 Berlin Dresdner Bank BLZ 810 800 00 Kto 316 030 000 SWIFT. BK: DRES DE FF IBAN: DE07 810 800 00 0316 030 000

Bis dahin wissen auch die sechs Nominierten nicht, wer den mit jeweils 3000 Euro dotierten Preis erhält. Bei den arrivierten Künstlern haben diesmal Bettina Engelhardt, Felix Rech und Roland Riebeling (in alphabetischer Reihenfolge) die meisten Stimmen der Mitglieder des Freundeskreises des Schauspielhauses erhalten.

Rund 100 haben in diesem Jahr gewählt. Beim Nachwuchs setzten sich Torsten Flassig, Sarah Grunert und Matthias Kelle durch. „Keine leichte Entscheidung“, kommentierte Hajo Salmen, Vorsitzender des Freundeskreises.

Bettina Engelhardt hat zuletzt neben Dietmar Bär in „Gift. Eine Ehegeschichte“ begeistert, ist aber auch gut in Erinnerung mit ihren Rollen in „Freitag“, „Wassa Schelesnova“ oder auch „Drei Männer im Schnee“. Felix Rech überzeugte Publikum und Kritiker in „Einsame Menschen“, „Hexenjagd“ oder „Nibelungen“.

Roland Riebeling wurde schnell mit feiner Komik zum Publikumsliebling. „Der Besuch der alten Dame“ und „Kabale und Liebe“ sind aktuelle Beispiele, „Amphitryon“ ist noch in bester Erinnerung.

Zum zehnten Mal

Torsten Flassig ist Michel aus Lönneberga, aber auch Daniel in „Leas Hochzeit“. Sarah Grunert war die Rieke in „Ein Mann will nach oben“ und spielte in Stücken wie „Gespenster des Kapitals“ und „Hexenjagd“. Matthias Kelle begeisterte in „Drei Männer im Schnee“ oder in „Der Besuch der alten Dame“.

Wer vier der Nominierten an einem Abend sehen will, kann sich auf den Saisonauftakt freuen. Bis auf Matthias Kelle und Felix Rech, die am Ende der vergangenen Spiezeit das Bochumer Ensemble verlassen haben und nur noch als Gäste an die Königsallee kommen, spielen alle in Tschechows „Der Kirschgarten“ in der Inszenierung von Tamás Ascher. Premiere ist am Samstag, 5. September, 19.30 Uhr.

Der Bochumer Theaterpreis wird in diesem Jahr zum zehnten Mal verliehen. 2006 waren Ernst Stötzner und Louisa Stroux die ersten Preisträger. 2014 gewannen Jana Schulz und Friederike Becht den Theaterpreis.

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