Jury vergibt Preise beim 21. Blicke-Festival

Blickfänger

Eine Reise rund um die Welt, von China in den Iran, nach Frankreich und Spanien bis in das Ruhrgebiet – und in menschliche Gedanken und Abgründe hinein. Die Filmauswahl der 21. Auflage des Blicke-Filmfestivals, das wieder in den Bahnhof Langendreer lockte, bestach durch Heterogenität und präsentierte sich ungemein wandelbar.

BOCHUM

von Von Verena Halten

, 25.11.2013, 18:20 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Gewinner und die Jury des 21. Blicke-Filmfestivals

Die Gewinner und die Jury des 21. Blicke-Filmfestivals

Filmabend:
Alle prämierten Filme des 21. Blicke-Filmfestivals werden am Donnerstag, 28. November, ab 20 Uhr im R15, Rottstraße 15, noch einmal gezeigt.

„Es kommt immer darauf an, ob Form und Inhalt eine passende Symbiose eingehen“, sagte die Jury, die mit dem Medienkünstler Daniel Burkhardt, der Autorin Silvia Hallensleben und dem technischen Leiter des Theaters im Depot in Dortmund, Peter Fotheringham, bestand. Von den 31 gezeigten Filmen stellten sich 22 dem Wettbewerb, um drei Haupt- und zwei Sonderpreise. Gewonnen hat unter anderem der experimentelle Kurzfilm „Ewiges Licht“, vom RUB-Studenten Sven Stephani (Fiktionfilmpreis Ruhr), die Doku „Kiosk“ vom Dortmunder Irfan Akacadag (Trailer-Querdenkerpreis) und Sandra Birkners (FH Dortmund) Fiktionsfilm „Cruz Verde“, der mit dem Blicke-Veranstalterpreis ausgezeichnet wurde.

Gleich zwei Preise nahm Daniel Huhn aus Münster für seine Dokumentation „Weltklasse Kreisklasse“ mit nach Hause: den Te Data-Schmelztigelpreis und den Bahnhof Langendreer-Publikumspreis. Huhn zeigte sich sprachlos und überrascht, wie die meisten Gewinner des Abends – die aus ganz Deutschland kamen und daher nicht alle anwesend sein konnten: „Es ist ein großartiges Gefühl, die Anerkennung einer Fachjury und des Publikums zu bekommen.“  

Filmabend:
Alle prämierten Filme des 21. Blicke-Filmfestivals werden am Donnerstag, 28. November, ab 20 Uhr im R15, Rottstraße 15, noch einmal gezeigt.

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