Jusos wollen eine Grill-Zone am Phoenix-See

Vorschlag

Wo die Hoesch-Malocher einst glühenden Stahl verarbeiteten, sollen alsbald die Grillwürstchen brutzeln. Die Jungsozialisten in der SPD wollen das Grillen am Phoenix-See erlauben lassen. Das riecht nach Ärger.

HÖRDE

von Von Peter Bandermann

, 07.05.2012, 12:36 Uhr / Lesedauer: 1 min
Viel Natur am Phoenix-See bietet viel Platz zum Grillen - das ist die Ansicht der Jusos in Hörde, die Grill-Plätze am See fordern.

Viel Natur am Phoenix-See bietet viel Platz zum Grillen - das ist die Ansicht der Jusos in Hörde, die Grill-Plätze am See fordern.

Stadtrat Wilhelm Steitz sei, so Wuttke, mit seinem Vorschlag, in jedem der zwölf Dortmunder Stadtbezirke einen Grillplatz auszuweisen, gescheitert. Wuttke ist jedoch ein glühender Verfechter fürs „regulierte“ Grillen – und würzt seinen Vorstoß mit einer sozialen Komponente: Nicht jeder kann sich ein Einfamilienhaus mit Garten leisten. Grillen im Grünen am Wasser – besser geht es nicht.“Auch die Bezirksvertretung in Hörde unterstütze das legale Grillen. Dafür allerdings müsste die Stadt noch Grillplätze aufbauen. Platz dafür gibt es am See genug. Aber die Infrastruktur fehlt. Toiletten rund um den See? Fehlanzeige. Sitzflächen vorhanden? Genug, aber oft demoliert. Die Jusos schlagen Flächen im Osten des Phoenix-Sees vor, also den Bereich Hörde / Schüren.

Das in weniger als zehn Jahren mit einem dreistelligen Millionenbetrag hergerichtete frühere Stahlwerks-Areal ist geradezu ideal für den Vorschlag, doch eine Vielzahl von Polizeieinsätzen, die von Randalierern ausgelöst worden sind, sind ein ernst zu nehmender Hinweis darauf, dass es ohne Einschränkungen nicht geht.

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