"Kapazitätsgrenze der Aplerbecker Forensik ist erreicht"

APLERBECK Bei einem Besuch in der Wilfried-Rasch-Klinik für forensische Psychiatrie an der Leni-Rommel-Straße in Aplerbeck erfuhren die Bezirks- und Ratsvertreter der Bürgerliste, dass inzwischen 40 Patienten Therapiefortschritte auch durch einen „begleiteten Ausgang“ erzielen würden.

von Von Peter Bandermann

, 24.02.2009, 14:09 Uhr / Lesedauer: 1 min
"Kapazitätsgrenze der Aplerbecker Forensik ist erreicht"

Der Innenhof der Wilfried-Rasch-Klinik in Aplerbeck: Hier leben zurzeit 62 Patienten.

Ratsmitglied Dr. Thomas Reinbold sagte, dass die Sicherheit der Bevölkerung oberste Priorität haben müsse. Zudem stellte er fest, dass mit 62 Patienten die absolute Kapazitätsgrenze erreicht sei – eine Auffassung, die auch die Klinikleitung teilt. Die Klinikleitung sicherte zu, dass auch der Schutz der Bevölkerung oberstes Ziel sei. Bislang sei es zu keinen Entweichungen der Patienten gekommen.

Weiteres Thema war die Verkehrssituation an der Leni-Rommel-Straße. Bezirksvertreter Henning Müller-Späth stellte klar, dass dort und auch an der Allerstraße noch „Handlungsbedarf“ bestehe, was u. a. das Parken angeht. Der kaufmännische Direktor Bernd-Martin Schaake stellte ein Parkdeck auf dem großen Klinikgelände an der Marsbruchstraße in Aplerbeck in Aussicht.

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