Karnevalisten müssen in Schützenhalle umziehen

Sicherheitsgründe

Vorbei sind die Tage der großen, karnevalistischen Prunksitzungen der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) Herbede. Sie haben ihr Domizil in der Aula der Hardenstein-Gesamtschule verloren.

HERBEDE

12.01.2011, 16:54 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der traditionelle KAB-Karneval  kann in diesem Jahr aus Sicherheitsgründen nicht in der Hardensteiner Gesamtschule statt finden.

Der traditionelle KAB-Karneval kann in diesem Jahr aus Sicherheitsgründen nicht in der Hardensteiner Gesamtschule statt finden.

Grund für die Absage waren eingebaute Stellwände in der Aula, die eine Großveranstaltung nicht mehr zu lassen. Aus Sicherheitsgründen. Dieser Schriftwechsel fand im Herbst statt. "Wir haben sofort alle Fühler ausgestreckt. Denn ein Jahr ohne KAB-Karneval – das geht doch gar nicht“, so Kleff. Glücklicherweise stieß die KAB beim Bürgerschützenverein auf offene Ohren. "Die Schützen lassen uns in ihre Halle“, sagt der 70-Jährige.

Allerdings ist die Schützenhalle sehr viel kleiner. Statt 280 Gäste finden dort nur 160 Personen Platz. "Weniger Gäste, weniger Akteure, weniger Einnahmen – so sieht es unterm Strich aus“, sagt Kleff. Er seufzt. "Aber unser Karneval geht weiter – wie seit mehr als vierzig Jahren. Jetzt zwar klein, aber fein!“ Die nächste Prunksitzung findet also doch statt – und zwar am 26. Februar um 19.30 Uhr. Der Karneval ist eine alte Tradition im Stadtteil Herbede.

Ein paarmal schon musste die KAB den Veranstaltungsort wechseln: Vom Saal des alten Josefshauses, zum Hansahof, zur Hardenstein-Schule und jetzt zur Schützenhalle. Die KAB Herbede wurde im Jahr 1891 gegründet hat momentan 140 aktive Mitglieder.