Keine Gesundheitsgefahr für Kinder der Kita Kunterbunt

BÖVINGHAUSEN Keine Gefahr für die Kinder - diese Nachricht sorgte für Erleichterung bei den Eltern der Kindertageseinrichtung Kunterbunt.

von Von Holger Bergmann

, 04.09.2008, 18:11 Uhr / Lesedauer: 2 min

Diese Nachricht bedeutet für die Eltern Entwarnung, denn zum einen reizt Chlorgas sofort die Atemweg, eine spätere Folgeerkrankung ist ausgeschlossen; zum anderen ist Chlorgas extrem flüchtig, so dass weder Spielzeug noch Kleidungsstücke der Kinder verunreinigt sein können. Diese positiven Nachrichten konnte die verärgerten Eltern trotzdem nicht beruhigen. Kritisiert wurde die Informationspolitik des Trägers Fabido. Einige Eltern schilderten ihre Erfahrungen des Tages, an dem die Kinder aus Sicherheitsgründen umziehen mussten.

Diese Nachricht bedeutet für die Eltern Entwarnung, denn zum einen reizt Chlorgas sofort die Atemweg, eine spätere Folgeerkrankung ist ausgeschlossen; zum anderen ist Chlorgas extrem flüchtig, so dass weder Spielzeug noch Kleidungsstücke der Kinder verunreinigt sein können. Diese positiven Nachrichten konnte die verärgerten Eltern trotzdem nicht beruhigen. Kritisiert wurde die Informationspolitik des Trägers Fabido. Einige Eltern schilderten ihre Erfahrungen des Tages, an dem die Kinder aus Sicherheitsgründen umziehen mussten.

Telefonmarathon

Eine Mutter: "Ich habe mein Kind morgens abgegeben und niemand hat mir gesagt, was los ist. Ich habe meine Kind mittags abgeholt, niemand hat mir Antworten geben können. Ich musste mich von zuhause aus durch die Ämter telefonieren."

Die zuständige Fabido-Bereichsleiterin Christiane Peil bedauerte die unbefriedigende Kommunikation: "Ich habe in der Einrichtung meine Handy-Nummer hinterlassen und alle Eltern, die angerufen haben, sind auch informiert worden."

Viele Eltern gaben ihrer Meinung Ausdruck, das gesamte Projekt "Kunterbunt-Sanierung" als einziges Chaos zu empfinden. Vor sechs Wochen waren die Kinder in die Gebäude der ehemaligen Hauptschule umgezogen. "Sechs Wochen lang ist nichts passiert", berichtet eine Mutter aufgebracht.

Der Sanierung im Weg

Damit ist ein Beginn der Sanierung nicht mehr möglich. Dafür hatte Uwe Nettlenbusch von der Städtischen Immobilienwirtschaft eine Erklärung. "Wir haben den Sanierungsauftrag ausgeschrieben, aber es hat sich keine Firma gemeldet, es sind scheinbar alle Auftragsbücher voll." Ein weitere Streitthema: Dreck. Weil die Einrichtung ja saniert werden sollte, wurden Reinigung und Abfallentsorgung eingestellt. "Mein Kind kommt dreckig nach Hause", beschwerte sich eine Mutter. Elke Keßling von Fabido konnte dazu bekannt geben, dass am kommenden Dienstag mit der Müllentsorgung begonnen wird. Bis die Ergebnisse der Luftmessung ausgewertet sind, bleiben die Kinder in ihrer alten Einrichtung, dann wird es wieder einen Umzug geben.

   

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