Keine Zukunft für das Lehrschwimmbecken?

Schwimmbad in Holzen

Die Zukunft des Lehrschwimmbeckens in Holzen bleibt ungewiss. Die Bezirksvertretung Hörde stimmte am Dienstag keiner der von der Verwaltung vorgestellten Varianten für die Nutzung zu. Das sind die Gründe der Politiker.

HOLZEN

, 09.11.2016 / Lesedauer: 2 min
Keine Zukunft für das Lehrschwimmbecken?

Das Holzener Hallenbad bleibt vorerst leer.

Die Nutzung als Lehrschwimmbecken:

Über diese Variante spricht seit eineinhalb Jahren niemand mehr. Grund ist die Kalkulation, wonach die erneute Nutzung als Lehrschwimmbecken 800.000 Euro kosten soll. Das gilt gemeinhin als zu teuer.

Dusch- und Umkleideräume erhalten:

Der TuS Holzen-Sommerberg als Nachbar der Schule hatte Interesse an der Nutzung der Umkleiden und Duschen des Lehrschwimmbeckens. Aktuell stehen den Sportlern nur die Räume in der Schul-Turnhalle zur Verfügung. Architekten haben zwei Vorschläge ausgearbeitet, wie eine solche Nutzung möglich wäre. Doch auch hier sind es die Kosten, die diese Lösung für die Politiker als nicht umsetzbar erscheinen lassen. Beide Varianten kosteten mehr als 300.000 Euro und müssten aus Mitteln der Bezirksvertretung bezahlt werden. Geld, dass laut Politik nicht vorhanden sei.

Den Sportler blieben noch Duschcontainer. Die würden "nur" 50.000 Euro kosten. Das kommt für den Verein nicht in Frage.

Eine private Nutzung des Lehrschwimmbeckens:

Hartmut Schulze-Velmede, Bezirksvertreter der Grünen, regte an zu prüfen, ob nicht der TuS selbst oder ein anderer Verein das Schwimmbad übernehmen könnte. Eine erste Einschätzung dazu gab es am Rande der Bezirksvertretungssitzung: Da sich das Lehrschwimmbecken im Schulgebäude befindet und sich dadurch komplexe rechtliche wie technische Fragen ergäben, sei dies kompliziert.

Am Ende der Debatte blieb alles im ungewissen. Die Zukunft des Beckens in Holzen bleibt unklar, auch wenn es Menschen gibt, die ein Schwimmbad im Stadtteil nutzen würden. 

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