Kilometerlange Dieselspur zieht sich von Brackel nach Hörde

Feuerwehr-Einsatz

Eine Dieselspur sorgt derzeit für Verkehrsbehinderungen in Husen, Brackel, Aplerbeck und Hörde. Rund 20 Feuerwehrleute arbeiten mit Hilfe der EDG daran, die rutschige Verkehrsgefahr zu beseitigen. Die Suche nach dem Schuldigen war einfach - er meldete sich nämlich selbst bei der Feuerwehr.

BRACKEL/APLERBECK/HÖRDE

, 07.03.2016, 11:47 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Ölspur wurde der Feuerwehr gegen 7.20 Uhr gemeldet. Die Meldungen waren über einen großen Teil des Stadtgebiets verteilt: Unter anderem betroffen waren die Hohenbusche-Allee und die Brackeler Straße in Brackel, die Wickeder und die Plaßstraße in Kurl oder auch die Rathenaustraße und die Kipsburg in Hörde. 

@FW_Dortmund @RN_DORTMUND @DerWesten Straßen in Brackel komplett Ölspur-verseucht. Oester. Leni-Rommel. Holzwickeder.. Was'n da los gewesen?

— Daniel Buchholz (@danbdo)

 

Der Grund für die weite Streuung: Das Öl stammte von einem Bus der Linie 436, die zwischen Husen und Hörde verkehrt. Der Fahrer hatte das Leck erst an der Haltestelle Kipsburg bemerkt und dann die Feuerwehr verständigt. Die rückte mit rund 20 Mann aus und ist seitdem damit beschäftigt, die rutschige Ölspur zu beseitigen. Doch das dauert noch - das Einsatzende ist laut Feuerwehr-Pressestelle noch offen.

Wegen der Säuberungsarbeiten kann es zu Verkehrbehinderungen kommen. Stadtwerkesprecher Bernd Winkelmann kommentierte die Panne mit einer Prise Galgenhumor: "Da verschont uns der Wintereinbruch und dann sorgen wir selbst für Verkehrsprobleme."

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