Kinder sollen sich einmischen

08.01.2019, 17:46 Uhr / Lesedauer: 1 min
Eine Ratssitzung für Kinder fand im Oktober 2018 statt. wellerdiek (A)

Eine Ratssitzung für Kinder fand im Oktober 2018 statt. wellerdiek (A) © Andrea Wellerdiek

Werne. Die Bibliothek soll größer werden, der Schulhof soll ein neues Spielgerät bekommen oder die Toiletten sollen sauberer sein – es gibt viele Themen, die auch viele Schüler beschäftigt. Diese können die Mädchen und Jungen in ihren Klassen besprechen. Darüber hinaus können sie diese aber auch mit den Verantwortlichen der Stadt Werne diskutieren. Denn hier gibt es Schülerparlamente. Seit gut einem Jahr besprechen zum Beispiel die Kinder der Uhlandschule ihre Wünsche einmal in der Woche. Dann kommen sie mit Vertretern der Stadt zusammen und erzählen, welche Ideen sie haben. Dann können diese Ideen auch in einem Ausschuss, in dem die politischen Vertreter der Stadt Entscheidungen treffen, behandelt werden.

Nicht in jeder Stadt haben die Kinder und Jugendlichen so viele Möglichkeiten, sich in die politischen Themen mit einzumischen. Denn jede Gemeinde in Nordrhein-Westfalen darf selbst entscheiden, ob sie dem Nachwuchs Mitspracherechte einräumt. Rund 120 von insgesamt knapp 400 NRW-Städten und Gemeinden räumen Kindern und Jugendlichen dieses Recht aber ein. In Werne sei das auch ganz wichtig, weil die Kinder die Zukunft seien, sagt Gabriele Kuschyk von der Stadt.

Andrea Wellerdiek