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"Kingsmen" kämpfen wieder - nur diesmal schlechter

Im Kino: "The Golden Circle"

Die „Kingsman“-Agenten sind zurück, in der Fortsetzung "The Golden Circle", die erneut wie ein James Bond-Comic daherkommt, samt des technischen Schickschnacks, der Globetrotterei, des britischen Aristokratentums. Und mit viel Star-Prominenz.

DORTMUND

, 21.09.2017 / Lesedauer: 2 min
"Kingsmen" kämpfen wieder - nur diesmal schlechter

Bereit zum Einsatz im Schnee: Taron Egerton als Eggsy (v.l.), Colin Firth als Harry Hart und Pedro Pascal als Agent Whiskey.

Als Gäste grüßen Julianne Moore, Jeff Bridges, Channing Tatum, Halle Berry, Elton John, bekannt sind wir ja schon mit Michael Gambon, Mark Strong, Taron Egerton und Colin Firth. Beruhte der erste Film noch wirklich auf einem Comic, lässt Regisseur Matthew Vaughn ( „Kick Ass“) nun halt im Geist einer Bildergeschichte die Fetzen fliegen.

Die Action ist krachig durchgeknallt, die Gewalt bis ins Lächerlich-Groteske überspannt, diverse Typen haben einen Sprung in der Schüssel, vorneweg Julianne Moores Superschurkin Poppy Adams. Sie ist Drogenbaronin, natürlich die größte der Welt, Chefin des Kartells „The Golden Circle“.

"Kingsmen" sind gerne global und geheim

Aus ihrem Hauptquartier im Dschungel Kambodschas (designt im Stil der 50er-Jahre) befehligt Adams ein globales Netzwerk von Killern. Einer knöpft sich schon in der Startsequenz den Benjamin der „Kingsmen“ vor, den von Egerton gespielten Eggsy. Schlägerei im Wagen, Geballer bei der Verfolgung durch London. Fünf, sechs, sieben Minuten Hechel-Kino, dann Durchschnaufen im supermodernen, supergeheimen Versteck der Kingsmen.

Warum dieser Überfall? Eggsy rätselt mit seinem Kollegen „Merlin“ (Mark Strong), raspelt Süßholz mit seiner Holden (Tochter des schwedischen Königs!), als Raketen die Organisation der Kingsmen auslöschen. Eggsy und Merlin stehen alleine da. Hilfe kommt aus Amerika, von einer supergeheimen, supermodern ausgerüsteten Partner-Truppe. Briten und Yankees planen den Gegenschlag.

"The Golden Circle" mit Effekten für die Galerie

Rückkehr eines Totgeglaubten, Rambazamba, Kampfsport, Effekte für die Galerie. Ein alpines Intermezzo als Bond-Zitat, Wahnsinn im Weißen Haus, Elton John als Musik-Sklave. Es rappelt, scheppert, witzelt auf Teufel-komm-raus. Teil eins war besser, der überraschte und erfrischte, wo jetzt Rezept und Formel den Taktstock führen. Und erzählerische Längen spürbar sind.