Kino und Kunst im ehemaligen Kohlekahn

Mobiles Festival

Etwas verbindet die Großregion Saarland, Lothringen, Luxemburg, Rheinland-Pfalz und Wallonien mit dem Ruhrgebiet: Kohle und Koks, Feuer und Stahl – es die montanindustrielle Vergangenheit mit ihren Licht- und Schattenseiten.

09.07.2015, 17:10 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Route des Kohlekahns „Maria Helena“ endet am 14. Juli in Dortmund.

Die Route des Kohlekahns „Maria Helena“ endet am 14. Juli in Dortmund.

Für das Saarländische Filmbüro war es Grund genug, den ehrwürdigen Kohlekahn "Maria Helena" entlang der alten Kohlerouten aufs Wasser zu schicken – mit dem mobilen Filmfestival "Feuer und Stahl" an Bord. Der Weg des Kahns "Maria Helena" führt von Saarbrücken bis Dortmund.

Jeweils zwei Tage macht die "Maria Helena" nach gelungenem Auftakt in ausgewählten Städten Station. Das Programm umfasst rund 60 Veranstaltungen: Filme, Video- und Klanginstallationen, Lesungen, Vorträge, Diskussionen.

Fußball und Filme

Themen wie Arbeiterproteste, Zechen und Fußball, Frauen in der Industrie, Underdogs und die Nachnutzung von Bergbauflächen werfen Schlaglichter auf 100 Jahre Montangeschichte. Im Fokus stehen die Menschen, die Kultur und die Landschaften, die durch Kohle und Stahl geprägt wurden.

Am 9. und 10. Juni macht die "Maria Helena" in Oberhausen im Kaisergarten Station. Einer der Höhepunkte des Programms ist das Konzert mit dem Sängerbund Gutehoffnungshütte und den "MAN Turbo-Voices".

Winkelmann im Hafen

Am 11. und 12. Juli legt das Schiff im Recklinghäuser Stadthafen an. Dort sind aktuelle Kurzfilmen aus der Region zu sehen.

Am  13. und  14. Juli beendet die „Maria Helena“ ihre Fahrt im Dortmunder Hafen, an der Speicherstraße. Adolf Winkelmanns Film "Jede Menge Kohle" aus dem Jahr 1981 steht dort auf Programm, ebenso wie das Open-Air-Konzert „Über Untertage“ mit den Sounds des Klangarchivs in Kooperation mit dem Verein "ProJazz" Dortmund.

 

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