Kirche arbeitet an ausgeglichener Kassenlage

BOCHUM Fred Sobiech Superintendent hob in seinem Bericht zur Kreissynode der Evangelischen Kirche das vielfältige und profilierte Angebot der Gemeinden und Dienste des Kirchenkreises hervor. Dieses existiere, "obwohl wir seit 1996 21 Pfarrstellen und etwa 20 Entsendungsdienststellen abgebaut haben."

16.06.2008, 17:46 Uhr / Lesedauer: 1 min
Superintendent Fred Sobiech.

Superintendent Fred Sobiech.

Dass der Evangelische Kirchenkreis auf gutem Wege sei, seine Haushaltslage in den Griff zu bekommen, ließe sich daran ablesen, dass die Fehlbeträge kleiner würden, die Pfarrstellenüberhänge weitgehend abgebaut und die Kassenkredite reduziert wurden, führte Scheffler aus.

Dass der Evangelische Kirchenkreis auf gutem Wege sei, seine Haushaltslage in den Griff zu bekommen, ließe sich daran ablesen, dass die Fehlbeträge kleiner würden, die Pfarrstellenüberhänge weitgehend abgebaut und die Kassenkredite reduziert wurden, führte Scheffler aus.

Auch die Liquidität habe sich nicht zuletzt wegen der positiven Kirchensteuerentwicklung verbessert. Immobilien warteten auf ihre Vermarktung, die Reorganisation der Verwaltung sei vorangeschritten.

Defizit aus der Rücklage decken

Die Haushaltsbeschlüsse der Delegierten trugen dieser Gesamtsituation Rechnung. Das laufende Defizit in Höhe von 547 767 Euro soll durch eine Entnahme aus der Rücklage in Höhe von 2,3 Mio. Euro gedeckt werden. Im Rahmen der beschlossenen Eckdatenplanung 2008 legte die Kreissynode den Trägeranteil für die Kindergärten auf zehn Prozent fest.

Bei den Wahlen für die kirchlichen Gremien konnten alle durch den Nominierungsausschuss vorgeschlagenen Plätze einstimmig besetzt werden.

Für das Kinderbildungsgesetz (KIBIZ) wurde eine Satzung zur Gründung einer gemeinsamen Trägerschaft der Evangelischen Tageseinrichtungen für Kinder verabschiedet. Die Leitung für den Kindergarten-Verbund soll bei der Kreissynode liegen.