Kirchenkreis Dortmund-Süd stimmt Fusion zu

BAROP Der Kirchenkreis Dortmund-Süd hat bei der Kreissynode im Gemeindehaus Barop der Fusion aller vier Dortmunder Kirchenkreise zu einem großen Kirchenkreis nach langen Diskussionen am Mittwochnachmittag zugestimmt.

von Von Julia Gaß

, 11.06.2008, 12:11 Uhr / Lesedauer: 1 min

41 Vertreter stimmten für die Fusion, elf dagegen, sieben enthielten sich. Damit hat die Süd-Synode sich dem jeweils einstimmigen Votum der Kirchenkreise West und Lünen angeschlossen.

Abgelehnt hatte die Fusion, die erst 2012 geplant ist, der Kirchenkreis Mitte-Nordost (DoMiNo). Diese Synode schlug vor, zunächst zwei Kirchenkreise im Verbandsgebiet zu gründen. Bei zwei Enthaltungen stimmten 69 „Parlamentarier“ dagegen und 13 dafür.

Vier Kirchenkreise müssen einen Konsens finden

Auch wenn drei Synoden der Fusion zugestimmt haben und nur eine sie ablehnt – überstimmt ist DoMiNo damit nicht. „Die vier Kirchenkreise müssen einen Konsens finden“, so Süd-Supertintendent Klaus Wortmann.

Dass es angesichts der stetig schrumpfenden Zahl von Gemeindemitgliedern eine Fusion geben soll, wurde schon 1997 beschlossen. Zurzeit gibt es in Dortmund/Lünen 240 000 Gemeindemitglieder.