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Kein Kind soll sitzenbleiben

KIRCHHELLEN Die Initiative „Komm Mit! - Fördern statt Sitzenbleiben“ startet mit 385 Schulen in Nordrhein-Westfalen. Das Vestische Gymnasium Kirchhellen ist mit von der Partie.

18.08.2008
Kein Kind soll sitzenbleiben

Schulleiterin Iris Denkler.

Der ursprüngliche Start von 300 Schulen wurde damit um 85 Schulen überschritten. Die gemeinsame Aktion des Schulministeriums und der Lehrerverbände des Landes hatte eine so große Resonanz, dass 141 Gymnasien, 120 Realschulen, 78 Hauptschulen und 46 Gesamtschulen um die Teilnahme wetteiferten. Alle Schulen, die sich mit tragfähigen Konzepten beworben haben, sind von Beginn an dabei. Ziel ist, die Quote der Sitzenbleiber, insbesondere der Klassen 7, 8 und 9, schrittweise zu reduzieren. Dafür stellt das Land 100 zusätzliche Lehrkräfte zur Verfügung.

Die Schulleiterin des Vestischen Gymnasiums, Iris Denkler, ist froh, dass auch ihre Schule dabei ist. Bei einer Schülerzahl von etwa 650 hat die Schule eine Sitzenbleiber-Quote von 1,6 Prozent. „Wir möchten aber, dass an unserer Schule niemand mehr die Klasse wiederholen muss“, fordert Denkler und hat auch im vergangenen Schuljahr eine dahingehende Initiative auf den Weg gebracht. „Wir fördern lernschwächere Schüler mit begabten Schülern als Tutoren. Mit einer Lehrer-Kollegin, die sich um Materialien, Koordination und Problembeseitigung kümmert, an ihrer Seite“, erzählt die Schulleiterin, die, genau wie die beteiligten begabten Schüler, stolz ist auf die Erfahrungen mit dieser Methode.

In einer Kooperation mit anderen Bildungseinrichtungen geht das Vestische Gymnasium sogar noch einen Schritt weiter. „Wir wollen nicht nur die Schwachen fördern, sondern auch unsere Begabten“, nennt Iris Denkler ihre Gründe für die Bewerbung auf die Landesinitiative. Denn: So haben auch die begabteren Schüler, die für ihre Tätigkeit Zertifikate erhalten, mehr Möglichkeiten, sich weiterzubilden.