Klassisches Mann-Frau-Bild prägt Schulleistungen

Die Leistungsunterschiede zwischen Jungen und Mädchen beim Lesen wie beim Rechnen nehmen im Laufe der Schulzeit zu. Dies zeigt eine am Dienstag veröffentlichte Auswertung von PISA-Daten und anderer Schulstudien durch die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD).

Berlin (dpa)

26.05.2009, 13:33 Uhr / Lesedauer: 1 min

Geschlechtsspezifische Vorurteile sollen für Leistungsunterschiede zwischen Jungen und Mädchen verantwortlich sein. (Symbolbild)

Geschlechtsspezifische Vorurteile sollen für Leistungsunterschiede zwischen Jungen und Mädchen verantwortlich sein. (Symbolbild)

Deutschland unterscheidet sich dabei kaum von anderen Industriestaaten. Die Autoren machen dafür vor allem geschlechtsspezifische Vorurteile in der Gesellschaft verantwortlich. Ein klassisches Rollenbild von Mann und Frau präge bei Eltern wie Lehrern das jeweilige Förderverhalten und schlage sich später auch bei der Studienfach- oder der Berufswahl nieder.

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